Helmholtz-Gemeinschaft

Archiv der Presseinformationen

Hier können Sie nach Presseinformationen der vergangenen Jahre ab 2003 suchen.

 

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29.November 2012, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Schnelle Übersicht im Krisenfall: DLR entwickelt mobile Plattform zur Datenübertragung per Laser

Im Falle einer Naturkatastrophe benötigen die Helfer vor Ort schnell einen Überblick aus der Luft über die aktuelle Lage, um Hilfsmaßnahmen zielgenau zu koordinieren. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun ein System entwickelt, das hochauflösende Luftbilder per Laser direkt von einem Flugzeug zum Boden sendet und den Katastrophenmanagern dort in Echtzeit zur Verfügung stellt. Die hierfür eingesetzte Bodenstation TOGS (Transportable Optical Ground Station) ist kompakt, kann an fast jedem Punkt der Erde zum Einsatz kommen und dank der optischen Übertragungstechnologie Daten mit bis zu 1000-facher DSL-Geschwindigkeit empfangen. Am 29. November 2012 wurde die TOGS am DLR-Standort Oberpfaffenhofen in Betrieb genommen.

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29.November 2012, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Astrium baut zwei neue Forschungssatelliten für NASA

Astrium, Europas führendes Raumfahrt­unternehmen, wird zwei neue Forschungssatelliten für das Jet Propulsion Laboratory JPL (Pasadena, Kalifornien) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA bauen. Die entsprechende Vereinbarung wurde heute in Friedrichshafen unterzeichnet. Die Mission Grace-FO (Grace = Gravity Recovery and Climate Experiment, FO = Follow On) wird ab August 2017 für mindestens fünf Jahre die äußerst erfolgreichen Messungen der Grace-Satellitenzwillinge, die seit 17. März 2002 im All sind, fortsetzen.

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29.November 2012, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Norddeutscher Wissenschaftspreis 2012

Bei dem erstmals durchgeführten Wettbewerb zum Norddeutschen Wissenschaftspreis, belegte der gemeinsam vom MARUM, Senckenberg am Meer und GEOMAR eingereichte Projektvorschlag: Vom Biodiversitäts-‚Hotspot‘ zum geologischen Archiv: Kaltwasserkorallen-Ökosysteme entlang der europäischen Kontinentalhänge den zweiten Platz. Gewinner des mit 50.000 Euro dotierten Preises ist das Projekt BioGeoChemie des Watts, das unter Federführung der Universität Oldenburg eingereicht wurde.

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29.November 2012, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Röntgenlaser liefert Bauplan für mögliches Mittel gegen Schlafkrankheit

Mit dem weltstärksten Röntgenlaser haben Forscher eine potenzielle Achillesferse des Erregers der Schlafkrankheit enthüllt. Die detaillierte Analyse liefert den Bauplan für ein potenzielles Mittel gegen den Parasiten Trypanosoma brucei, der mehr als 60 Millionen Menschen vor allem im südlichen Afrika bedroht. Mit einem maßgeschneiderten molekularen Stöpsel ließe sich demnach ein lebenswichtiges Enzym des Parasiten blockieren, wie das Team um DESY-Forscher Prof. Henry Chapman vom Center for Free-Electron Laser Science (CFEL), Prof. Christian Betzel von der Universität Hamburg und Dr. Lars Redecke von der gemeinsamen Nachwuchsgruppe "Strukturelle Infektionsbiologie unter Anwendung neuer Strahlungsquellen (SIAS)" der Universitäten Hamburg und Lübeck, im Fachjournal "Science" berichtet. "Dies ist die erste neue biologische Struktur, die an einem Freie-Elektronen-Laser entschlüsselt wurde", betont Chapman.

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29.November 2012, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Durchbruch für die Genetik von Brotweizen: Weizengenom vereint Elemente drei verschiedener Grassorten

Weizen Eugen Staab gemeinfrei 200x130Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München mit britischen Kollegen haben in einer gemeinsamen Studie die 96.000 Gene des Brotweizens untersucht. Das Genom des Weizens umfasst sechs Kopien und konnte bisher auf Grund seiner großen Komplexität nicht sequenziert werden. Die in der aktuellen Ausgabe von Nature veröffentlichte Genkarte ist ein wichtiger Schritt, um die Vererbung der Getreidepflanze zu verstehen und molekulare Züchtung auch beim Weizen zu ermöglichen.

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28.November 2012, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Asteroidenstaub aus dem Weltall

Itokawastaub 1922cut1 lMit dem bloßen Auge ist nichts zu erkennen und dennoch ist in dem kleinen durchsichtigen Behälter etwas bisher nicht Dagewesenes: Erstmals können Wissenschaftler Staub eines Asteroiden untersuchen, der von einer Raumsonde im Weltall eingesammelt und zur Erde zurückgebracht wurde. Dr. Ute Böttger vom Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gehört zu einem von elf Teams weltweit, die mit den außerirdischen Asteroidenteilchen der japanischen Hayabusa-Mission wissenschaftlich arbeiten dürfen.

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28.November 2012, Karlsruher Institut für Technologie

Inklusionsparty am KIT

Der Bundesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen und das Karlsruher Institut für Technologie laden ein – Veranstaltung am 7. Dezember im Audimax

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28.November 2012, Deutsches Krebsforschungszentrum

Multiplexion GmbH sichert Qualität von Forschungsergebnissen - Ausgründung aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum untersucht Zellkulturen auf Kontaminationen

In der biomedizinischen Forschung sind Verunreinigungen von Zellkulturen mit Bakterien, Viren oder anderen Zellen ein verbreitetes Problem. Die Multiplexion GmbH, eine Ausgründung aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, untersucht für Kunden aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen Zellkulturen auf eine Vielzahl von Kontaminationen und überprüft die Identität von Zelllinien. Der Test ist schnell und kostengünstig und macht die Ergebnisse der biomedizinischen Forschung sicherer und reproduzierbar.

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28.November 2012, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Kalium ist ein Frühmarker für Typ-2-Diabetes

Gemeinsam mit Partnern aus dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München herausgefunden, dass niedrige Kaliumkonzentrationen im Blut bei Bluthochdruckpatienten dann auftreten, wenn sie an Typ-2-Diabetes oder einer Vorstufe davon erkrankt sind – bei Gesunden dagegen nicht. Die auf der Basis von Daten aus der KORA-Studie durchgeführte Untersuchung wird in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Diabetologia veröffentlicht.

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27.November 2012, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Sicherheit auf den ersten Metern: Neue Software soll Rollwegkonflikte an Flughäfen weiter reduzieren

Fluglotsen erteilen unzähligen Flugzeugen Start- und Landefreigaben während ihrer Arbeit. In sehr seltenen Fällen kann es geschehen, dass die Freigabe einer Maschine in Konflikt mit einem anderen Flugzeug gerät. Schon jetzt gibt es Sicherheitsmechanismen, die in solchen Fällen im Bereich der Start- und Landebahn greifen.

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13.01.2013

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