Helmholtz-Gemeinschaft

Presseinformationen

An dieser Stelle finden Sie alle Presseinformationen aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Helmholtz-Geschäftsstelle, die in den letzten zwei Jahren veröffentlicht wurden.

Über die Sortierfunktion können Sie sich Nachrichten aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft chronologisch anzeigen lassen. Die ältere Mitteilungen finden Sie in unserem Pressearchiv oder über die Homepage des jeweiligen Helmholtz-Zentrums.

07. Januar 2011 Helmholtz-Gemeinschaft

Am Helmholtz-Zentrum DESY, dem Deutschen Elektronen-Synchrotron in Hamburg, wird ein „Centre for Structural Systems Biology“ (CSSB) aufgebaut. Am Aufbau beteiligt sich das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, außerdem konnten Forschungsinstitute aus Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein als Partner gewonnen werden. Heute wurde das Bund-Länder-Abkommen für den Bau des CSSB offiziell durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professor Dr. Annette Schavan, die Hamburger Wissenschaftssenatorin, Dr. Herlind Gundelach, und die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka, unterzeichnet. Insgesamt investieren Bund und die beteiligten Länder 50 Millionen Euro in das CSSB.

Centre for Structural Systems Biology entsteht bei DESY

Am Helmholtz-Zentrum DESY, dem Deutschen Elektronen-Synchrotron in Hamburg, wird ein „Centre for Structural Systems Biology“ (CSSB) aufgebaut. Die wissenschaftliche Leitung übernimmt das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, außerdem konnten Forschungsinstitute aus Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein als Partner gewonnen werden. Heute wurde das Bund-Länder-Abkommen für den Bau des CSSB offiziell durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professor Dr. Annette Schavan, die Hamburger Wissenschaftssenatorin, Dr. Herlind Gundelach, und die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka, unterzeichnet. Insgesamt investieren Bund und die beteiligten Länder 50 Millionen Euro in das CSSB.

„Durch die unmittelbare Nachbarschaft zur Physik erschließen sich für die strukturbiologische Forschung weltweit einzigartige Möglichkeiten, die zur Entwicklung neuer Medikamente gegen Volkskrankheiten führen können. Das CSSB zeigt beispielhaft, wie physikalische Großgeräte für konkrete Anwendungen in der Gesundheitsforschung genutzt und Kompetenzen und Ressourcen über institutionelle Grenzen hinaus gebündelt werden können“, sagt Professor Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Mlynek begrüßte das gemeinsame Engagement von Bund und Ländern, das nicht nur die Gesundheitsforschung der Helmholtz-Gemeinschaft vorantreibe, sondern auch dazu beitrage, den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland international weiter zu profilieren.

„In den nächsten Jahren geht zudem mit dem European XFEL ein Röntgenlaser der Superlative an den Start und auf dem DESY-Campus entsteht das Centre for Free-Electron Laser Science CFEL.“ Die auf Teilchenbeschleunigern basierenden Lichtquellen erzeugen eine intensive, kurzwellige Strahlung mit besonderen Eigenschaften. Damit können die Forscherinnen und Forscher biologische Proben auf verschiedene Arten untersuchen – von der Strukturanalyse bis zur Echtzeit-Darstellung von Abläufen in lebenden Zellen.

Der Schwerpunkt des CSSB liegt in der Aufklärung von Vorgängen während einer Infektion. Um auf molekularer Ebene zu untersuchen, wie zum Beispiel Wechselwirkungen von Krankheitserregern mit ihren Wirten ablaufen, wird nun auf dem Campus des DESY ein neues Institut aufgebaut. Dort erhalten die Biologinnen und Biologen Zugang zu weltweit einzigartigen Lichtquellen wie PETRA III und FLASH. „Die Infektionsforschung in Norddeutschland hat bereits einen exzellenten Ruf“, sagt Professor Dirk Heinz, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZI. „Wir nutzen jetzt die Synergien verschiedener Forschungsfelder noch besser. Das CSSB wird wie ein Leuchtturm unsere Forschung auch über nationale Grenzen hinweg sichtbar machen.“ Die Planungen des Baus sollen nach der Vertragsunterzeichnung beginnen; der Baubeginn ist für 2012 geplant.

Weitere ausführliche Informationen geben die Pressemeldungen

Partner im Centre for Structural Systems Biology:   

Hamburg:

  • Universität Hamburg
  • Universitätsklinikum Eppendorf
  • Technische Universität Hamburg-Harburg
  • Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY
  • Heinrich-Pette Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

Niedersachsen:

  • Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
  • Braunschweig Medizinische Hochschule Hannover

Schleswig-Holstein:

  • Universität Lübeck
  • Forschungszentrum Borstel, Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften

Nationale und internationale Partner:

  • European Molecular Biology Laboratory EMBL
  • Forschungszentrum Jülich, Institut für Strukturbiologie und Biophysik


Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit über 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 17 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).  www.helmholtz.de 

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04. Januar 2011 Deutsches Krebsforschungszentrum

Es gilt als gesichert, dass die endoskopische Darmspiegelung bei gleichzeitiger Entfernung der Polypen das Krebsrisiko im linken, so genannten absteigenden Dickdarm drastisch senkt. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigen nun, dass die Inspektion des gesamten Dickdarms auch das Krebsrisiko im rechten Teil des Darms um mehr als 50 Prozent verringert - insgesamt um 77 Prozent. Die Darmspiegelung vermittelt daher einen sehr guten Schutz vor Darmkrebs - wenn auch keine hundertprozentige Sicherheit.

Darmspiegelung vermittelt Krebsschutz im gesamten Dickdarm

Es gilt als gesichert, dass die endoskopische Darmspiegelung bei gleichzeitiger Entfernung der Polypen das Krebsrisiko im linken, so genannten absteigenden Dickdarm drastisch senkt. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigen nun, dass die Inspektion des gesamten Dickdarms auch das Krebsrisiko im rechten Teil des Darms um mehr als 50 Prozent verringert - insgesamt um 77 Prozent. Die Darmspiegelung vermittelt daher einen sehr guten Schutz vor Darmkrebs - wenn auch keine hundertprozentige Sicherheit.

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05. Januar 2011 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Leichtere Flugzeuge sparen Treibstoff und sind somit umweltfreundlicher – aber sie müssen auch sicher sein und den Passagieren genügend Komfort bieten. Besonders Böen stellen eine große Herausforderung für den Flugzeugleichtbau dar: Flügel und das Leitwerk können zu schwingen beginnen und die Passagiere an Bord durchrütteln. Darum untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem Göttinger Windkanal das Modell eines Flügels und Leitwerks in Leichtbauweise.

Leichtere Flugzeuge sollen vor Böen sicher sein

Leichtere Flugzeuge sparen Treibstoff und sind somit umweltfreundlicher – aber sie müssen auch sicher sein und den Passagieren genügend Komfort bieten. Besonders Böen stellen eine große Herausforderung für den Flugzeugleichtbau dar: Flügel und das Leitwerk können zu schwingen beginnen und die Passagiere an Bord durchrütteln. Darum untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem Göttinger Windkanal das Modell eines Flügels und Leitwerks in Leichtbauweise.

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05. Januar 2011 Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

HZB richtet Technologiezentrum für hocheffiziente optische Präzisionsgitter ein Der Berliner Senat für Wissenschaft und Forschung hat finanzielle Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bewilligt, um ein Technologiezentrum für hocheffiziente optische Präzisionsgitter am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) aufzubauen. Das Vorhaben wird vom EFRE mit fünf Millionen Euro gefördert und vom neuen HZB-Institut für Nanometeroptik und Technologie umgesetzt. Das neue Technologiezentrum wird die Bedeutung Berlins als Standort für Präzisionsoptiken weiter stärken. Im Technologiezentrum für hocheffiziente op...

Exzellenz bei der Lichtbeugung

HZB richtet Technologiezentrum für hocheffiziente optische Präzisionsgitter ein Der Berliner Senat für Wissenschaft und Forschung hat finanzielle Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bewilligt, um ein Technologiezentrum für hocheffiziente optische Präzisionsgitter am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) aufzubauen. Das Vorhaben wird vom EFRE mit fünf Millionen Euro gefördert und vom neuen HZB-Institut für Nanometeroptik und Technologie umgesetzt. Das neue Technologiezentrum wird die Bedeutung Berlins als Standort für Präzisionsoptiken weiter stärken. Im Technologiezentrum für hocheffiziente op...

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06. Januar 2011 Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Startschuss für das neue „Centre for Structural Systems Biology”. Infektionsforscher und Physiker in Norddeutschland gehen in Zukunft gemeinsam auf die Jagd nach Krankheitserregern: Auf dem Campus des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) in Hamburg-Bahrenfeld entsteht unter der wissenschaftlicher Koordination des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) das neue „Centre for Structural and Systems Biology“ (CSSB). Das interdisziplinäre ...

Mit Supermikroskopen Infektionen auf der Spur

Startschuss für das neue „Centre for Structural Systems Biology”. Infektionsforscher und Physiker in Norddeutschland gehen in Zukunft gemeinsam auf die Jagd nach Krankheitserregern: Auf dem Campus des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) in Hamburg-Bahrenfeld entsteht unter der wissenschaftlicher Koordination des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) das neue „Centre for Structural and Systems Biology“ (CSSB). Das interdisziplinäre ...

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07. Januar 2011 Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Dr. Helge Braun, überreicht am 6. Januar den Bewilligungsbescheid für die zweite Phase des Energieforschungsprojektes GeoEn an die Projektpartner. In Phase II von GeoEn sollen die Aspekte von Geothermie, Shale Gas, CO2-Abscheidung und -Transport sowie CO2-Speicherung verstärkt in Technologietransferkonzepte mit der Industrie und mittelständischen Unternehmen einfließen.

Brandenburgische Erforschung von GeoEnergie erhält weitere Förderung

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Dr. Helge Braun, überreicht am 6. Januar den Bewilligungsbescheid für die zweite Phase des Energieforschungsprojektes GeoEn an die Projektpartner. In Phase II von GeoEn sollen die Aspekte von Geothermie, Shale Gas, CO2-Abscheidung und -Transport sowie CO2-Speicherung verstärkt in Technologietransferkonzepte mit der Industrie und mittelständischen Unternehmen einfließen.

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09. Januar 2011 Forschungszentrum Jülich

Erstmals Modell des schnellen Phasenwechsels in Speichermaterial entwickelt. Im renommierten Fachmagazin Nature Materials werfen Forscher aus Jülich, Finnland und Japan nun einen Blick auf den Phasenwechsel während des Schreibprozesses einer DVD. Die Erkenntnisse könnten helfen, leistungsfähigere Speichermaterialien zu entwickeln.

Supercomputer entschlüsselt Strukturen in DVD-Materialien

Erstmals Modell des schnellen Phasenwechsels in Speichermaterial entwickelt. Im renommierten Fachmagazin Nature Materials werfen Forscher aus Jülich, Finnland und Japan nun einen Blick auf den Phasenwechsel während des Schreibprozesses einer DVD. Die Erkenntnisse könnten helfen, leistungsfähigere Speichermaterialien zu entwickeln.

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10. Januar 2011 Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Wenn wir erkältet sind, wehrt sich das Immunsystem. Das ist in der Biologie bekannt, aber schwer direkt zu beobachten. Denn Vorgänge auf molekularer Ebene sind nicht nur winzig, sondern vor allem extrem schnell und deswegen schwierig abzubilden. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) und der Technischen Universität Berlin (TUB) stellen nun in der Zeitschrift Nature Photonics eine Methode vor, die ein wichtiger Schritt zum „molekularen Film“ ist. Sie können Bilder in einem so kurzen Zeitabstand aufnehmen, dass man Moleküle und Nanostrukturen zukünftig in Echtzeit beobachten kann.

Schnellster Film der Welt aufgenommen

Wenn wir erkältet sind, wehrt sich das Immunsystem. Das ist in der Biologie bekannt, aber schwer direkt zu beobachten. Denn Vorgänge auf molekularer Ebene sind nicht nur winzig, sondern vor allem extrem schnell und deswegen schwierig abzubilden. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) und der Technischen Universität Berlin (TUB) stellen nun in der Zeitschrift Nature Photonics eine Methode vor, die ein wichtiger Schritt zum „molekularen Film“ ist. Sie können Bilder in einem so kurzen Zeitabstand aufnehmen, dass man Moleküle und Nanostrukturen zukünftig in Echtzeit beobachten kann.

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07. Januar 2011 Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Infektionsforscher und Physiker in Norddeutschland gehen in Zukunft gemeinsam auf die Jagd nach Krankheitserregern: Auf dem Campus des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) in Hamburg-Bahrenfeld entsteht unter der wissenschaftlicher Koordination des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) das neue „Centre for Structural and Systems Biology“ (CSSB). Das interdisziplinäre Zentrum mit Partnern verschiedener Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein verfolgt das Ziel, den Angriffen von Krankheitserregern atomgenau auf die Spur zu kommen.

Mit Supermikroskopen Infektionen auf der Spur

Infektionsforscher und Physiker in Norddeutschland gehen in Zukunft gemeinsam auf die Jagd nach Krankheitserregern: Auf dem Campus des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) in Hamburg-Bahrenfeld entsteht unter der wissenschaftlicher Koordination des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) das neue „Centre for Structural and Systems Biology“ (CSSB). Das interdisziplinäre Zentrum mit Partnern verschiedener Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein verfolgt das Ziel, den Angriffen von Krankheitserregern atomgenau auf die Spur zu kommen.

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05. Januar 2011 Karlsruher Institut für Technologie

Knapp 2,5 Millionen Euro für Grundlagenforschung: Der Europäische Forschungsrat zeichnet den KIT-Botaniker Holger Puchta mit einem Advanced Researcher Grant aus.

Ressourcen aus der Natur optimal nutzen

Knapp 2,5 Millionen Euro für Grundlagenforschung: Der Europäische Forschungsrat zeichnet den KIT-Botaniker Holger Puchta mit einem Advanced Researcher Grant aus.

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22.10.2014

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