Helmholtz-Gemeinschaft
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Presseinformationen

An dieser Stelle finden Sie alle Presseinformationen aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Helmholtz-Geschäftsstelle.

Über die Sortierfunktion können Sie sich Nachrichten aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft chronologisch anzeigen lassen. Ältere Mitteilungen finden Sie in unserem Pressearchiv oder über die Homepage des jeweiligen Helmholtz-Zentrums.

 

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27. Februar 2015, Karlsruher Institut für Technologie

Interdisziplinäres Projekt ABIDA lotet gesellschaftliche Chancen und Risiken der Verknüpfung großer Datenmengen aus – Handlungsoptionen für Politik, Forschung und Entwicklung

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27. Februar 2015, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Schaut man frontal auf ein Flugzeugtriebwerk, dominieren die großen Blätter des Hauptrotors. Wird es laut in der Luft, sind sie eine der größten Lärmquellen. Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es in Versuchen nun weltweit erstmals gelungen, mittels geschickt eingeblasener Druckluft den Lärm des Rotors deutlich zu senken. Sie entwickelten dafür ein Verfahren, das über mehrere mit Löchern versehene Ringe hinter dem Rotor Luft einbläst und so passend zum störenden Rotorton Gegenschall erzeugt.

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27. Februar 2015, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

Nach zwei Jahren Forschungsarbeit wurden im Teststand ELISE des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München jetzt Weltrekord-Werte erreicht: Im erstmals gelungenen Ein-Stunden-Betrieb wurde ein gepulster Teilchenstrahl bislang unerreichter Qualität erzeugt: baumstammdick, homogen, zeitlich stabil und dabei neun Ampere stark. Mit ELISE, der weltweit größten Testanlage ihrer Art, wird die Heizung entwickelt, die das Plasma des internationalen Fusionstestreaktors ITER auf viele Millionen Grad bringen soll. Kernstück ist eine im IPP entwickelte neuartige Hochfrequenz-Ionenquelle, die den energiereichen Teilchenstrahl erzeugt.

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27. Februar 2015, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Zwischen dem 1. und 4. März 2015 nimmt das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) an der weltweit wichtigsten Messe für Bergbau, der PDAC 2015, im kanadischen Toronto teil. Das Freiberger Institut will so den Kontakt zu seinen Partnern aus der internationalen Forschung und Industrie stärken und neue Projektpartner hinzugewinnen. Erstmals zeigt sich auch das im Dezember 2014 gegründete europäische Rohstoffnetzwerk EIT Raw Materials auf dem globalen Parkett.

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26. Februar 2015, Forschungszentrum Jülich

Jülich, 27. Februar 2015 – Überaktive, synchron arbeitende Nervenzellverbände finden sich bei verschiedenen neurologischen und psychiatrischen Störungen, wie etwa Parkinson oder Tinnitus. Jülicher Wissenschaftler haben einen neuen Ansatz gefunden, um die Behandlung mit sogenannten desynchronsierenden Stimulationstechniken zu verbessern. Computersimulationen ergaben, dass sich das Fehlverhalten der Nervenzellen offensichtlich auch mit eigentlich zu schwachen Stimulationen wieder beseitigen lässt, wenn ausreichend lange Pausen zwischen den Stimulationen eingelegt werden. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht.

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26. Februar 2015, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Im Februar 2015 haben Uni-Rektor Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Uni-Kanzler Dr. Stephan Becker und die Geschäftsführer des HZB, Professorin Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla und Thomas Frederking eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit unterschrieben. Darin heißt es: Die Kooperation soll zur Steigerung der wissenschaftlichen Exzellenz der Partner und zur Entwicklung regionaler Kompetenznetzwerke in Forschung, Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses beitragen.

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26. Februar 2015, Helmholtz-Geschäftsstelle

Helmholtz unterstützt drei Forschungsprojekte auf dem Weg in die Anwendung

Zukunftsweisende Technologien weiterentwickeln und für die Wirtschaft attraktiv machen – mit mehr als 20 Millionen Euro aus ihrem Impuls- und Vernetzungsfonds unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, ihre Forschungsprojekte zügig in die Anwendung zu bringen. Seit dem Start des sogenannten Validierungsfonds 2011 sind insgesamt 21 Vorhaben gefördert worden. Kürzlich haben unabhängige Gutachter die folgenden drei Projekte zur Förderung empfohlen: ein kontinuierliches Verfahren zur kosteneffizienteren Fertigung von Verbundbauteilen vorwiegend für die Automobilbranche, einen neuartigen Therapieansatz für die Behandlung von Hepatitis B sowie eine hoch innovative Behandlungsoption für Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Helmholtz sieht in diesen drei Entwicklungen bedeutendes Potenzial für eine erfolgreiche wirtschaftliche Verwertung und einen hohen gesellschaftlichen Nutzen. Die Förderung der drei Forschungsvorhaben umfasst insgesamt etwa 2,6 Millionen Euro.

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25. Februar 2015, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Nur 46 000 Kilometer trennten die Dawn-Sonde noch von ihrem Ziel, dem Zwergplaneten Ceres, als die Kamera an Bord am 19. Februar 2015 neue Aufnahmen machte. Dabei beeindruckt Ceres vor allem mit seinen unterschiedlichen Kraterformen: Neben zahlreichen eher kleineren, flachen Kratern zeigen die Bilder auch solche Einschlagsbecken, in deren Mittelpunkt sich ein Berg aufgetürmt hat. Der Durchmesser des größten Körpers im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter beträgt rund 1000 Kilometer und so könnten einzelne Krater auf seiner Oberfläche daher einen Durchmesser von ungefähr 300 Kilometern haben. Zurzeit befindet sich die Sonde im Endspurt: Am 6. März 2015 soll sie Ceres erreichen und somit die erste Raumsonde sein, die einen Zwergplaneten aus der Nähe untersucht. Ab Mai 2015 beginnt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit der Kartierung des Zwergplaneten.

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25. Februar 2015, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Magnetische Nanopartikel können die Leistung von Kunststoff-Solarzellen steigern – sofern die Mischung stimmt. Das zeigt eine Röntgenuntersuchung an DESYs Forschungslichtquelle PETRA III.

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25. Februar 2015, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Was uns Struktur und Funktion kleinster Komplexe über die Infektionsbiologie verraten. Wie gelingt es bakteriellen Krankheitserreger, in die Zellen unseres Körpers einzudringen und uns krank zu machen? Dieser Frage geht der Biochemiker Michael Kolbe seit Anfang Februar am Centre for Structural Systems Biology (CSSB) in Hamburg nach. Er und sein Team werden sich mit den molekularen Mechanismen auseinandersetzen, mit denen gramnegative Bakterien wie Shigellen oder Salmonellen ...

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01.03.2015