Helmholtz-Gemeinschaft

Glossar

Begutachtung
Der Begutachtungsprozess ist ein Teil der Programmorientierten Förderung und findet im fünfjährigen Turnus in allen sechs Forschungsbereichen der Helmholtz-Gemeinschaft statt.
Forschungsbereiche
Die 6 Forschungsbereiche der Helmholtz-Gemeinschaft: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr.Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Für jeden Forschungsbereich entwickeln die Wissenschaftler Forschungsprogramme, die von internationalen Experten bewertet werden.

Forschungsinfrastruktur
Eine wissenschaftliche Kernkompetenz der Helmholtz-Gemeinschaft liegt in der Forschung an Großgeräten und komplexen Forschungsinfrastrukturen sowie dem Aufbau und Betrieb neuartiger Instrumente und Plattformen, die von der gesamten Wissenschaftsgemeinschaft für die Forschung genutzt werden können.
Forschungsprogramm
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft legen die Inhalte ihrer Forschung innerhalb ihres jeweiligen Forschungsbereichs in strategischen Programmen fest - in Kooperation über die Grenzen von Institutionen und Disziplinen hinweg und im Wettbewerb um die Forschungsgelder. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dafür Forschungsprogramme entworfen, die alle fünf Jahre von international renommierten Gutachtern hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Exzellenz und strategischen Relevanz evaluiert werden.
Haus der kleinen Forscher
Mit dem „Haus der Kleinen Forscher“ hat die Helmholtz-Gemeinschaft zusammen mit der Unternehmensberatung McKinsey &Company, der Siemens AG und der Dietmar-Hopp-Stiftung eine bundesweite Initiative gestartet, um in allen deutschen Kindertagesstätten Natur und Technik erlebbar zu machen.  
Helmholtz Virtuelle Institute
Helmholtz Virtuelle Institute arbeiten orts-, fächer- und einrichtungsübergreifend, wobei insbesondere die Bündelung von Kompetenzen aus Hochschulen und Helmholtz-Zentren ein wichtiges Ziel ist. Die Zahl der teilnehmenden Einrichtungen richtet sich nach der gestellten Aufgabe und liegt in der Regel bei drei bis vier Institutionen. Zu den Helmholtz Virtuellen Instituten
Helmholtz-Akademie für Führungskräfte
Die Helmholtz-Gemeinschaft hat eine Führungskräfteakademie aufgebaut, in der Talente aus dem wissenschaftlichen und aus dem kaufmännisch-administrativen Bereich für Führungsaufgaben im Wissenschaftsmanagement qualifiziert werden. Vermittelt werden Management- und Führungskompetenzen, die den speziellen Anforderungen des wissenschaftlichen Arbeitsumfelds entsprechen. Zur Helmholtz-Akademie für Führungskräfte  
Helmholtz-Allianzen
Zu Helmholtz-Allianzen schließen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Helmholtzzentren, Universitäten und Unternehmen zusammen, um international besser agieren zu können. Helmholtz-Allianzen sollen sowohl strategische Ziele erreichen als auch strukturelle Innovationen fördern. Sie können ein Gesamtvolumen von bis zu fünf Millionen Euro pro Allianz und Jahr erreichen, welches je zur Hälfte durch den Impulsfonds und durch das Partnerkonsortium finanziert wird.
Helmholtz-Graduiertenschulen
Die Graduiertenschulen bieten eine Dachstruktur für alle Doktoranden eines Zentrums. Sie stellen eine strukturierte Ausbildung und eine interdisziplinäre Weiterbildung sicher, die über das Promotionsgebiet hinaus reicht und zusätzliche Schlüsselqualifikationen, zum Beispiel im Projektmanagement, vermittelt.
Helmholtz-Kollegs
Die Helmholtz-Kollegs sind kleinere Einheiten, die zusammen mit den Universitäten eingerichtet werden und sich an hoch begabte Doktorandinnen und Doktoranden richten. In den Kollegs forschen sie gemeinsam in einem Kooperationsprojekt zwischen Helmholtz-Zentren und Universitäten in thematisch fokussierten Gruppen.
Helmholtz-Mentoring-Programm
Das Netzwerk-Mentoring-Programm der Helmholtz-Gemeinschaft ist für junge karriereorientierte Frauen aus Wissenschaft und Verwaltung aufgelegt worden, um sie auf anspruchsvollere Berufspositionen und Führungsaufgaben vorzubereiten und um die Vernetzung unter ihnen innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft nachhaltig zu stärken.
Helmholtz-Nachwuchsgruppen
Ein zentrales Element für die Förderung von herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern: Erfolgreiche Bewerber leiten eigene Arbeitsgruppen und qualifizieren sich gleichzeitig für eine Universitätskarriere.
Hermann von Helmholtz
Hermann von Helmholtz war einer der größten Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Er steht für die ganze Vielfalt der naturwissenschaftlichen Forschung und die Hinwendung zur technologischen Praxis. Er war einer der letzten wirklichen Universalgelehrten. Helmholtz vertrat eine Naturwissenschaft, die Brücken schlug zwischen Medizin, Physik und Chemie. Seine bahnbrechenden Forschungsarbeiten und Entwicklungen verknüpften Theorie, Experiment und praktische Anwendung.
Impuls- und Vernetzungsfonds
Der Impuls- und Vernetzungsfonds (IVF) ist ein zusätzliches Förderinstrument. Dieser ermöglicht es, schnell und flexibel Impulse dort zu setzen, wo strategische Forschungsziele rasch erreicht werden sollen. So werden neue Forschungsprojekte rasch und unbürokratisch beschleunigt und strukturelle Innovationen wie eine stärkere Vernetzung mit Partnerinstitutionen aus dem In- und Ausland durch die Impulsfondsförderung gezielt vorangetrieben.
Pakt für Forschung und Innovation
Die Helmholtz-Gemeinschaft ist Partner des Paktes für Forschung und Innovation von Bund und Ländern. Im Rahmen des Pakts hat sich die Helmholtz-Gemeinschaft dazu verpflichtet, die Universitäten noch enger in Forschungsaktivitäten einzubinden, eine Vielzahl von Förderinstrumenten für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu entwickeln sowie die Chancengleichheit zu verwirklichen.
Programmorientierte Förderung
Die Helmholtz-Gemeinschaft investiert ihre Ressourcen nicht in einzelne Institutionen, sondern in zentrenübergreifende Forschungsprogramme, die sich untereinander im Rahmen der Programmorientierten Förderung im Wettbewerb befinden.
Schülerlabore
Die Helmholtz-Gemeinschaft spricht auch schon im Vorfeld wissenschaftlicher Ausbildung gezielt Kinder und Jugendliche an, um sie für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Ein Erfolgsbeispiel sind die Schülerlabore, die mittlerweile in einem bundesweiten Netzwerk an 23 Standorten an Zentren fest etabliert sind und jedes Jahr von rund 40.000 Schülerinnen und Schüler besucht werden.
23.05.2013