Helmholtz-Gemeinschaft

Helmholtz-Russia Joint Research Groups

Die Helmholtz-Gemeinschaft und der Russische Fonds für Grundlagenforschung fördern gemeinsam die Helmholtz-Russia Joint Research Groups. Damit erhalten exzellente russische und deutsche Nachwuchswissenschaftler eine Karriereperspektive und die Wissenspartnerschaft zwischen beiden Ländern wird gefestigt. Das Moskauer Büro der Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei diesem Vorhaben.

Der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Jürgen Mlynek, und der damalige Präsident des Russischen Fonds für Grundlagenforschung, Prof. Vladislav Yu. Khomich, unterzeichneten im September 2006 ein Abkommen, um die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern der Helmholtz-Gemeinschaft und Wissenschaftlern der russischen Föderation gezielt zu fördern. Im Rahmen des Abkommens sollen auf russischer Seite speziell jüngere Forscher gefördert werden, um diesen im Heimatland attraktivere Bedingungen für eine Karriere in der Forschung zu geben. Mittelfristig trägt die Helmholtz-Gemeinschaft so dazu bei, die Abwanderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus Russland einzudämmen. Die Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft profitieren von der Einbindung der ausgewählten russischen Wissenschaftler in zweifacher Weise: Zum einen gewinnen sie hervorragende Forscher für wissenschaftliche Kooperationen, zum anderen erhalten sie drei Jahre lang 130.000 Euro jährlich aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds des Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft für die gemeinsame Forschung. Bis zu 30.000 Euro können in Russland investiert werden, um dort Ausrüstung oder Doktoranden zu finanzieren. Der Russische Fonds für Grundlagenforschung finanziert die russischen Wissenschaftler mit ca. 25.000 Euro pro Jahr. 

In den ersten drei Ausschreibungsrunden (2007, 2008, 2010) konnten insgesamt 20 deutsch-russische Forschergruppen gefördert werden. Da das Programm großen Zuspruch fand, haben die Helmholtz-Gemeinschaft und der Russische Fonds für Grundlagenforschung 2010 beschlossen, ihre Kooperation fortzusetzen und eine vierte Ausschreibung zu starten.

Bisher geförderte Helmholtz-Russia Joint Research Groups

Übersicht der bisher geförderten Gruppen

Ausschreibung Fifth Call Februar 2012 - Helmholtz-Russia Joint Research Groups

Bewerbungsfrist: 31. Mai 2012

Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und die Russische Stiftung für Grundlagenforschung (RFBR) haben in ihrem gemeinsamen Programm “Helmholtz-Russia Joint Research Groups“ (HRJRG) bisher vier Ausschreibungen durchgeführt. Inzwischen sind acht HRJRG-Gruppen erfolgreich beendet, 18 HRJRGs sind noch im vollen Gange. Im Oktober 2011 haben Prof. Dr. Jürgen Mlynek, der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, und Prof. Vladislav Panchenko, der Vorsitzende des Stiftungsrats der RFBR, gemeinsam die Ausrichtung einer fünften Ausschreibung beschlossen. Die fünfte Ausschreibung wird thematisch auf Forschung mit Photonen, Ionen und Neutronen fokussiert sein.

Die fünfte Ausschreibung für Helmholtz-Russia Joint Research Groups ist bis 31.05.2012 offen. Bis zu sechs HRJRGs können zur Förderung ausgewählt werden.

Helmholtz-Russia Joint Research Groups sollen die wissenschaftliche Kooperation zwischen Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft und russischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Universitäten stärken. Eines der Ziele des Programms besteht darin, neue Impulse zu setzen in die laufenden Forschungsprogramme der Helmholtz-Gemeinschaft. Die fünfte Ausschreibung richtet sich speziell auf Forschung mit Photonen, Ionen und Neutronen. Ein Schwerpunkt des Programms ist die Förderung des wissenschaftlichen exzellenten Nachwuchses und ihre Einbindung in die internationalen Forschungsprojekte und Infrastrukturen der Helmholtz-Forschungszentren.

Die Helmholtz-Russia Joint Research Groups werden aus Mitteln des Struktur- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft für eine Laufzeit von drei Jahren mit bis zu 130.000 Euro pro Jahr gefördert. Die RFBR fördert die russische Partnereinrichtung mit bis zu 1,2 Millionen Rubel (circa 30.000 Euro) pro Jahr.

Download

Ausschreibung Fifth Call Februar 2012.pdf

HRJRG_Joint_Research_Proposal_Form_2012.doc

 

23.05.2012

Kontakt

Effrosyni Chelioti

Leiterin Stabsstelle Internationale Beziehungen

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-58
effrosyni.chelioti (at) helmholtz.de


Dr. Martin Sandhop

Leiter Büro Moskau

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +7 495 981 1763
martin.sandhop (at) helmholtz.de


Olga Karelskaya

Öffentlichkeitsarbeit und Projektkoordination

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +7 495 981 1763
Olga.Karelskaya (at) helmholtz.de