Helmholtz-Gemeinschaft

Helmholtz-Postdoktorandenprogramm

Förderung der frühen wissenschaftlichen Selbstständigkeit und der Chancengleichheit

Mit einem neuen Instrument will die Helmholtz-Gemeinschaft talentierte junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler nach Fertigstellung einer vielversprechenden Promotion dabei unterstützen, ihre wissenschaftliche Exzellenz effektiv weiter auszubauen. Mithilfe einer zwei bis dreijährigen Individualförderung können sie direkt nach Abschluss ihrer Promotion ein von ihnen definiertes Forschungsthema selbstständig weiter verfolgen und sich in diesem Forschungsgebiet etablieren, etwa durch entsprechende Publikationen. Zur Förderung der Chancengleichheit wird angestrebt, mindestens 50 Prozent der Stellen pro Ausschreibung an Wissenschaftlerinnen vergeben werden.

Leistungen des Programms

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Protein Sample Production Facility. Bild: HZI

Die erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten des "Helmholtz-Postdoktorandenprogramm" erhalten jährlich 100.000 Euro für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren. Aus diesen Mitteln sollen die eigene Stelle, ggf. eine Technischer Assistent oder Technische Assistentin, sowie Reisen finanziert werden. In der Förderzeit soll außerdem ein Auslandsaufenthalt stattfinden, der von den geförderten Postdocs flexibel gestaltet werden kann. Die Helmholtz-Postdocs können darüber hinaus die Weiterbildungsangebote der Helmholtz-Akademie für Führungskräfte in Anspruch nehmen und somit ihre Managementkompetenz ausbauen. In der Anfangszeit bekommen sie zudem einen Mentor oder eine Mentorin zur Seite gestellt. Zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie können junge Eltern unter den geförderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sämtliche relevanten Leistungen der Helmholtz-Zentren in Anspruch nehmen, wie etwa flexible Arbeitszeiten und vor allem Kinderbetreuungsangebote. 

Kriterien

Das Programm richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die höchstens ein Jahr zuvor ihre Promotion an einer deutschen oder ausländischen wissenschaftlichen Einrichtung abgeschlossen haben oder kurz davor stehen, dies zu tun. Eine Erziehungszeit von bis zu zwei Jahren kann angerechnet werden. Als wichtigstes Kriterium gilt die wissenschaftliche Leistung während der Promotion. Eine herausragende Publikationsleistung und Benotung sowie ggf. Preise und Auszeichnungen sind für die Auswahl relevant.

Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren

Die nächste Ausschreibung erfolgt im Frühjahr 2015.

Die Bewerbung erfolgt im ersten Schritt direkt bei einem Helmholtz-Zentrum. Über die Förderung entscheidet ein hochkarätiges Gremium von Gutachterinnen und Gutachtern. 

01.10.2014

Kontakt

Nina Loechte 100x100

Nina Löchte

Referentin Nachwuchsförderung,
Internationale Vernetzung

Helmholtz-Gemeinschaft

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