Helmholtz-Gemeinschaft

Helmholtz-Russia Joint Research Groups

Die Helmholtz-Gemeinschaft und der Russische Fonds für Grundlagenforschung fördern gemeinsam die Helmholtz-Russia Joint Research Groups. Damit erhalten exzellente russische und deutsche Nachwuchswissenschaftler eine  Karriereperspektive und die Wissenspartnerschaft zwischen beiden Ländern wird gefestigt. Das Moskauer Büro der Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei diesem Vorhaben.

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Prof. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, und Dr. Vladislav Panchenko, Präsident „Russian Foundation for Basic Research“ (RFBR), bei der HRJRG-Vertragsunterzeichnung 2011. Bild: Helmholtz-Gemeinschaft

Die Helmholtz-Gemeinschaft und der Russische Fonds für Grundlagenforschung fördern gemeinsam die Helmholtz-Russia Joint Research Groups. Damit erhalten exzellente russische und deutsche Nachwuchswissenschaftler eine Karriereperspektive und die Wissenspartnerschaft zwischen beiden Ländern wird gefestigt. Das Moskauer Büro der Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei diesem Vorhaben.

Der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Jürgen Mlynek, und der damalige Präsident des Russischen Fonds für Grundlagenforschung, Prof. Vladislav Yu. Khomich, unterzeichneten im September 2006 ein Abkommen, um die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern der Helmholtz-Gemeinschaft und Wissenschaftlern der russischen Föderation gezielt zu fördern. Im Rahmen des Abkommens sollen auf russischer Seite speziell jüngere Forscher gefördert werden, um diesen im Heimatland attraktivere Bedingungen für eine Karriere in der Forschung zu geben. Mittelfristig trägt die Helmholtz-Gemeinschaft so dazu bei, die Abwanderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus Russland einzudämmen. Die Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft profitieren von der Einbindung der ausgewählten russischen Wissenschaftler in zweifacher Weise: Zum einen gewinnen sie hervorragende Forscher für wissenschaftliche Kooperationen, zum anderen erhalten sie drei Jahre lang 130.000 Euro jährlich aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds des Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft für die gemeinsame Forschung. Bis zu 30.000 Euro können in Russland investiert werden, um dort Ausrüstung oder Doktoranden zu finanzieren. Der Russische Fonds für Grundlagenforschung finanziert die russischen Wissenschaftler mit ca. 25.000 Euro pro Jahr.

In fünf Ausschreibungsrunden (2007, 2008, 2010, 2011 und 2012) konnten bisher insgesamt 32 deutsch-russische Forschergruppen gefördert werden.

11.06.2013

Kontakt

Effrosyni Chelioti

Leiterin Stabsstelle Internationale Beziehungen

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Telefon: +49 30 206329-58
effrosyni.chelioti (at) helmholtz.de


Dr. Martin Sandhop

Leiter Büro Moskau

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Telefon: +7 495 981 1763
martin.sandhop (at) helmholtz.de


Olga Karelskaya

Öffentlichkeitsarbeit und Projektkoordination

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Telefon: +7 495 981 1763
Olga.Karelskaya (at) helmholtz.de