Helmholtz-Gemeinschaft

Helmholtz-Nachwuchsgruppen

Mit den Helmholtz-Nachwuchsgruppen unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft die frühe Selbstständigkeit der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und bietet ihnen eine verlässliche Karriereperspektive. Dieses Programm ist in Deutschland einmalig und erhöht die Attraktivität der Zentren für Nachwuchskräfte aus aller Welt. Seit Beginn der Förderung aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds im Jahre 2003 wurden bisher 182 Personen in das Programm aufgenommen – ein Großteil sind Ausländer oder Deutsche, die nach einem Forschungsaufenthalt im Ausland zurückkehren. Das Programm trägt somit wesentlich dazu bei, exzellente junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Forschungsstandort Deutschland zu gewinnen.

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Arbeitsgruppe um Dr. Frank Rosenbauer, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch. Bild: David Ausserhofer

Im Rahmen des Programms erhalten die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für fünf Jahre eine Förderung von bis zu 250.000 € jährlich. Mit diesen Mitteln können sie erstmals eine eigene Forschungsgruppe aufbauen und leiten. Dabei profitieren sie von der exzellenten Infrastruktur der jeweiligen Zentren sowie die Einbindung in ein renommiertes und internationales Arbeitsumfeld. Darüber hinaus erhalten sie durch eine Tenure-Option eine langfristige Karriereperspektive. Besonderen Wert legt das Programm auf die enge Kooperation mit Hochschulen: Die jungen Nachwuchsgruppenleiter arbeiten mit Universitäten zusammen. Sie erhalten die Möglichkeit, Erfahrungen in der Lehre zu sammeln und sich für eine Universitätskarriere zu qualifizieren. Die gemeinsame Berufung der Nachwuchsgruppenleiter auf eine Juniorprofessur wird angestrebt und konnte auch bereits bei einer Vielzahl der Geförderten realisiert werden.

Für die Nachwuchsforscherinnen und -forscher wurde ein maßgeschneidertes Fortbildungs- und Mentoringprogramm entwickelt, um sie bei der Wahrnehmung ihrer neuen Führungsaufgaben optimal zu unterstützen.

Zielgruppe

Das Programm richtet sich an Nachwuchskräfte, deren Promotion – abzüglich von Erziehungszeiten – ca. zwei bis sechs Jahre zurückliegt. Wichtigstes Auswahlkriterium ist die fachliche Exzellenz der Bewerberinnen und Bewerber. Bei Deutschen Bewerbern ist zudem Auslandserfahrung erwünscht. Weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen sowie dem Auswahlverfahren sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

24.04.2014

Kontakt

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Nina Löchte

Referentin Nachwuchsförderung,
Internationale Vernetzung

Helmholtz-Gemeinschaft

Geschäftsstelle Berlin
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
10178 Berlin

Telefon: +49 30 206329-16
Fax: +49 30 206329-70
nina.loechte (at) helmholtz.de


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Dr. Caroline Krüger

Referentin Alumni-Arbeit

Helmholtz-Gemeinschaft

Geschäftsstelle Berlin
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
10178 Berlin

Telefon: +49 30 206329-43
Fax: +49 30 206329-70
caroline.krueger (at) helmholtz.de