Forschung und Familie – für uns kein Widerspruch
Chancengleichheit am Arbeitsplatz
In den Helmholtz-Zentren arbeiteten in 2009 29.556 Menschen: 9.718 von ihnen als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und 4.797 werden als Doktoranden betreut. Der Anteil der Frauen an den Wissenschaftlern beträgt 22,5 Prozent. Unter den Führungspositionen im wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Bereich in den Funktionen Instituts- und Abteilungsleitung liegt ihr Anteil bei 17 Prozent.
Die Helmholtz-Gemeinschaft setzt sich dafür ein, Chancengleichheit für Männer und Frauen in der Forschung zu schaffen. Das wissenschaftliche Potenzial von Frauen ist für eine Forschungsorganisation, die Spitzenergebnisse erzielen will, wesentlich. Kompetenz, Kreativität und Motivation der aller Beschäftigten sind für die Erfüllung des Auftrags der Helmholtz-Gemeinschaft essentiell.
Strategische Chancengleichheit und praktische Anwendung
Chancengleichheit als Helmholtz-Strategie umfasst Angebote, die je nach Altersstufe der Zielgruppe unterschiedliche Schwerpunkte haben: Angebote für Schülerinnen und Schüler fördern zu einem frühen Zeitpunkt das Interesse von Mädchen und Jungen an Forschung und Technik. In der Berufsentscheidungsphase sollen besondere Angebote für Mädchen ihr Vertrauen in die eigene Technikkompetenz stärken.
Für den wissenschaftlichen Nachwuchs und die erfahrenen Beschäftigten in den Forschungszentren geht es darum, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich persönlich und fachlich optimal entwickeln können. Zentrale Punkte sind:
- Chancengleichheit als Bewertungskriterium bei der Begutachtung der Forschungs-Programme
- Vielfältige Angebote zur Vereinbarung von Familie und Beruf, die sich zu einer individuell passenden Lösung kombinieren lassen
- Vernetzung der Zentren um Best Practice-Beispiele auf breiter Basis zu realisieren
- Förderung von Frauen, um ihren Anteil in Führungspositionen zu erhöhen


