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Aus der Forschung

In Mobiltelefonen stecken viele metallhaltige Rohstoffe. Eine BMBF-Fördermaßnahme hilft Wissenschaftlern, die Rohstoffeffizienz zu steigern. Foto: Buero Quer

In Mobiltelefonen stecken viele metallhaltige Rohstoffe. Eine BMBF-Fördermaßnahme hilft Wissenschaftlern, die Rohstoffeffizienz zu steigern. Foto: Buero Quer

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2 Kommentare

Rohstoffe aus dem Handy

Seltene Metalle kommen in vielen Hightech-Produkten wie Mobiltelefonen zum Einsatz. Da sie zwar nur in kleinen Mengen benötigt werden, dafür aber besonders wichtig sind, werden sie auch als strategische Metalle bezeichnet. Ihre Rückgewinnung aus ausgedienten Produkten gestaltet sich oft schwierig: Sie sind häufig sehr versteckt und lassen sich nur mit hohem Aufwand trennen.

Die Fördermaßnahme „r³ - Innovative Technologien für Ressourceneffizienz“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Wissenschaftler dabei, Wege der Rückgewinnung strategischer Metalle und Mineralien zu entwickeln. Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) spielt in einem Teilprojekt dieser Maßnahme – der Gewinnung seltener Rohstoffe aus Bergbau- und Hüttenabraumhalden – eine koordinierende Rolle.

Andreas Fischer

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Kommentare zum Artikel
 

Erstellt von: "Johannes Post" am 21.05.2013 09:47

HighTech- oder strategische Rohstoffe aus dem Meer

Sehr geehrter Herr Fischer, Sie weisen mit Recht auf die Wichtigkeit der häufig auch HighTech-Rohstoffe genannten strategischen Metalle hin. Diese sind nicht nur für die HighTech-Industrie von strategischer Bedeutung sondern - vor dem Hintergrund, dass Deutschland in diesem Bereich nahezu 100 % Einfuhrland ist - auch volkswirtschaftlich von großer strategischer Bedeutung. Vor diesem Hintergrund möchte ich Sie bitten, dass im "hermann" die unter strategischen Gesichtspunkten äußerst wichtige Option der marinen, mineralischen Rohsstoffe (MMR) eine stärkere Beachtung finden. - Dieses auch vor dem Hintergrund, dass einige Helmholtz-Institute auf diesem Gebiet - nicht nur in Deutschland - führend sind. Im Gegensatz zu vielen Landlagerstätten lassen sich die MMR sowohl in internationalen Gewässern als auch in AWZs von Insel- und Küstenstaaten unter langfristig rechtssicheren Bedingungen gewinnen. Wir, d.h. die deutsche und eropäische Wissenschaft, Wirtschaft und Politik müssen uns möglichst bald konkret und nachhaltig, d.h. unter maximaler Berücksichtigung aller Umweltaspekte, um diese Option und deren Potenzial kümmern.Johannes Post (Vorstandsmitglied der GMT - Gesellschaft für Maritime Technik)

Erstellt von: "Franziska Roeder" am 21.05.2013 16:15

Lieber Herr Post, vielen Dank für Ihren Hinweis, wir nehmen die Anregung gern auf. Das ist ein wichtiges Thema, das wir auch auf anderen Kanälen immer wieder aufgreifen, gern in Zukunft auch mehr an dieser Stelle. Viele Grüße, Franziska Roeder (in Vertretung von Andreas Fischer)

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