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Rotorblätter von Windkraftanlagen werden intelligent

Rotorblattkanten, die sich nach vorne oder hinten neigen, und Klappen, die bei Bedarf den Wind umlenken: Rotorblätter, die mit solchen Mechanismen ausgestattet sind, können auch bei stark böigem Wind Strom ins Netz einspeisen. Solche aktiven Technologien werden in der Luftfahrt bereits erprobt und sollen nun auch in der Windenergie ihre Anwendung finden. Das Bundesumweltministerium fördert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und weitere Partner seit dem 31. Januar 2013 bei der Entwicklung und Konstruktion solcher "Smart Blades" mit 12 Mio. Euro.

Inzwischen überstreichen die neuen, bis zu 85 Meter langen Rotorblätter bei jeder Umdrehung eine Fläche, die mehreren Fußballfeldern entspricht. Bei böigem Wind treten innerhalb dieser Fläche sehr unterschiedliche Windgeschwindigkeiten auf. Durch Klappen im Rotorblatt, die den Wind umlenken, und bewegliche Hinterkanten und Vorflügel sollen sich Rotorblätter in Zukunft besser und schneller an die lokalen Windströmungen anpassen können.

Weitere Informationen:

Zur Nachricht des DLR

Henning Krause

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