In Kürze
Wasserstoffgewinnung ohne CO2-Ausstoß
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist Partner in einem zukunftsweisenden Projekt, das die CO2-freie Gewinnung von Wasserstoff aus Methangas zum Ziel hat. Wasserstoff ist als Energiespeicher und zum Energietransport gut geeignet, seine Gewinnung bisher aber immer mit der Emission des Treibhausgases CO2 verbunden. In den kommenden Monaten soll ein so genannter Flüssigmetall-Blasensäulenreaktor entstehen – eine senkrecht stehende Säule von rund einem halben Meter Höhe und einem Durchmesser von wenigen Zentimetern. In der Säule befindet sich flüssiges Metall, das bis auf 1.000 Grad Celsius erhitzt werden kann. Wird Methan in feinen Bläschen in das Metall eingeleitet, steigt es auf und zerfällt bei solch hohen Temperaturen in seine Bestandteile Wasserstoff und Kohlenstoff, ohne dass klimaschädigendes Kohlenstoffdioxid (CO2) entsteht.


