Aus der Forschung
Vertrag mit Copernicus Publications erleichtert Open Access-Publizieren
Damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ihre Forschungsergebnisse unkompliziert in Open-Access-Fachzeitschriften publizieren können, haben sechs Helmholtz-Zentren einen Vertrag mit dem Verlag Copernicus Publications unterzeichnet. Copernicus Publications ist der weltweit größte Open-Access-Verlag im Bereich der Geowissenschaften und gibt 28 von Experten begutachtete Fachzeitschriften heraus, außerdem betreut der Verlag 14 wissenschaftliche Diskussionsforen. Unter den Herausgebern der Publikationen sind auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft.
Künftig werden Autorengebühren, die für eine Open Access-Veröffentlichung bei Copernicus Publications anfallen, zentral über das jeweilige Forschungszentrum abgerechnet. Das heißt: Erstautorinnen und –autoren reichen Ihren Artikel wie gewohnt direkt bei der Zeitschrift ein. Wird ihr Artikel veröffentlicht, geht die Rechnung direkt an das jeweilige Forschungszentrum. Bisher unterzeichneten folgende Helmholtz-Zentren mit geowissenschaftlichen Forschungsinteressen den Vertrag: das GEOMAR | Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel, das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, das Forschungszentrum Jülich, das Karlsruher Institut für Technologie und das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY. Das Konsortium ist offen für den Beitritt weiterer Helmholtz-Zentren.
Prof. Dr. Hermann Lühr, Arbeitsgruppenleiter am GFZ, ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Copernicus Publications. Er ist begeistert von der neuen Regelung: „Ich publiziere selbst auch regelmäßig in Copernicus-Zeitschriften und freue mich sehr, dass es für meine Kolleginnen und Kollegen in den Geowissenschaften jetzt noch einfacher wird, ihre Forschungsergebnisse im Open Access zu veröffentlichen und damit barrierefrei allen Interessierten zur Verfügung zu stellen.“



