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Energiespeicher der nächsten Generation

Die Stromerzeugung aus Windkraft- und Solaranlagen schwankt stark und ist somit nicht an den Stromverbrauch gekoppelt. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist daher darauf angewiesen, große Energiemengen speichern und schnell wieder bereitstellen zu können.
Neuartige Hochtemperatur-Batterien auf der Basis von Metall-Metalloxid-Verbindungen könnten hierfür eine interessante Alternative sein. Sie versprechen Speicherdichten, die über jenen von Lithiumionen-Batterien liegen.

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 4,5 Millionen Euro geförderten Projekt „MeMO“ erforschen Jülicher Wissenschaftler das Potenzial und die Grenzen dieses neuen Batterietyps. Die infrage kommenden Materialien sind kostengünstig verfügbar, nicht explosiv und nicht – oder höchstens leicht – giftig. Sie zeichnen sich durch ein hohes Maß an Sicherheit bei der Herstellung, dem Betrieb und dem späteren Recycling aus. Ein weiterer Vorteil: Der Reaktionspartner ist Sauerstoff und kann beim Entladen der natürlichen Umgebung entzogen und an diese beim Laden einfach wieder zurückgegeben werden.

Weitere Informationen:

Zur Presseinformation des Forschungszentrums Jülich

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11.01.2013
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