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Aus der Forschung

Astronauten sind Strahlung stärker ausgesetzt, da weder ein Magnetfeld noch eine Atmosphäre sie schützt.

Astronauten sind Strahlung stärker ausgesetzt, da weder ein Magnetfeld noch eine Atmosphäre sie schützt. Quelle: NASA Photo by Hooter (Robert L. Gibson)

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Schutz für Menschen auf dem Mars

Bereits in 20 Jahren möchte die NASA Menschen auf den Mars schicken. Für den dafür notwendigen Langzeitflug und den Aufenthalt auf unserem Nachbarplaneten müssen sich Astronauten vor der kosmischen Strahlung schützen, denn sie ist krebserregend. Im Auftrag der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA untersucht die GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH, ob sich Mond- und Marsgestein eignen, um daraus Schutzschilder für Bodenstationen zu bauen.

Auf der Erde schwächen Atmosphäre und Magnetfeld die von Sternexplosionen stammende kosmische Strahlung ab. Doch auf Mond und Mars prasselt sie fast ungehindert ein. Aus Gewichts- und Kostengründen ist es nicht möglich, High-Tech-Material von der Erde zum Bau einer Bodenstation durch das Weltall zu transportieren. Bodenstationen auf dem Mond oder Mars würden daher vor allem aus Mond- und Marsgestein gebaut werden.

„Von Rovern, die Proben analysiert haben, ist bekannt, wie der Sand und die Steine dort zusammengesetzt sind“, erklärt Dr. Chiara La Tessa, Experiment-Leiterin in der GSI-Biophysik. „Mit dieser Information kann man Mondgestein und Marssand auf der Erde herstellen, und wir testen sie auf ihre Eigenschaften.“
Die für die Untersuchungen benötigte kosmische Strahlung wird mit dem GSI-Teilchenbeschleuniger erzeugt. Kaum eine Anlage kann die einzigartige Zusammensetzung der Ionen im All so genau simulieren wie GSI.

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