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Weltrekord der Heizleistung

An der Fusionsanlage ASDEX im der Helmholtz-Gemeinschaft assoziierten Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching haben Forscher das Fusionsplasma auf eine neue Höchsttemperatur erhitzen können – bezogen auf die Anlagengröße ein Weltrekord in der Heizleistung. Ermöglicht hat dies eine raffinierte Steuerung: Sie stellt sicher, dass einerseits die viele Millionen Grad heißen Hochleistungsplasmen erzeugt werden, andererseits die Wand des Plasmagefäßes aber nicht überlastet wird. Ziel dieser Experimente ist die Entwicklung eines Fusionskraftwerkes, das ähnlich wie die Sonne aus der Verschmelzung von Atomkernen Energie gewinnen soll. Dazu muss der Brennstoff, ein dünnes ionisiertes Wasserstoffgas oder Plasma, nahezu berührungsfrei in einem Magnetfeldkäfig eingeschlossen werden. So lässt sich das ultradünne Gas auf Zündtemperaturen von über 100 Millionen Grad aufheizen.

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12.01.2013
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