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Nachrichten aus dem Büro Peking

CSC-Stipendiaten

Das Chinese Scholarship Council (CSC) wird in 2012 voraussichtlich 25 Stipendiaten an Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft senden, insbesondere an das Forschungszentrum Jülich, das KIT, das Helmholtz-Zentrum Geesthacht und das Helmholtz-Zentrum München. Möglicherweise wird der CSC in 2012 sogar weitere Stipendiaten auswählen. Helmholtz-Zentren, die exzellenten Stipendiaten aus China eine Mitarbeit in einer Forschungsgruppe anbieten können, sollten dies im Helmholtz-Büro Peking melden.

Zusammenarbeit in Schlüsseltechnologien

Im April 2012 unterzeichnete Professor Dr. Sebastian Schmidt, Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich, in Tianjin eine Vereinbarung mit dem National Supercomputer Centre Tianjin. Dieses chinesische Supercomputing Zentrum betriebt den schnellsten chinesischen Computer Tianhe I (Milchstrasse), der Oktober 2010 den ersten Platz auf der Top 500-Liste belegten.

Partnerschaft zwischen der Chinese Academy of Sciences und Helmholtz

Die Anträge für die ersten fünf Helmholtz-CAS Joint-Research Groups liegen bis Mitte Mai vollständig vor und können nun ausgewertet werden. Dabei können die Helmholtz Zentren die erste Auswahl treffen, so dass die Expertengruppen von chinesischer und deutscher Seite sich intensiv mit der Vorauswahl befassen können. Die Entscheidung wird voraussichtlich Anfang September durch ein gemeinsames Panel auf Grundlage der unabhängigen Auswertungen aus Helmholtz und CAS fallen.

Obwohl die 120.000 Euro für eine deutsche Gruppe und 35.000 Euro für eine CAS Gruppe nicht sehr viel Geld sind, regen die Ausschreibungen doch zahlreiche interessante Kooperationen an. Viele Zentren müssen intern einige Anträge ablehnen, da sie höchstens zwei Anträge an die Helmholtz-Geschäftsstelle weiterleiten dürfen.

DLR und UFZ-Gruppen in China

Außerdem besuchte im März eine DLR-Delegation aus dem Institut für Raumfahrtmedizin ihre Partnergruppen in Xian und Peking. Mit der neuen Ausstattung envihab (environmental habitat) soll die Kooperation auf dem Gebiet der Raumfahrtmedizin zwischen Deutschland und China weiter verstärkt werden.

Im Mai machen Kollegen aus dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung auf einer Reise durch die Mongolei einen Abstecher nach Peking, um auch dort die UFZ-ARSOLux Technologie vorzustellen. Dieser BioSensor kann auf einfachste Weise nachweisen, ob Arsen im Grundwasser enthalten ist. Arsenverseuchung im Trinkwasser ist auch in China, vor allem auf dem Land, ein gravierendes Problem.

Vereinbarungen im Bereich Schlüsseltechnologien

Am 26.04.2012 besuchte eine Delegation aus dem Forschungszentrum Jülich Forschungseinrichtungen in Shanghai und Tianjin. Mit dem CAS-Institut für Mikrosysteme in Shanghai baut das Forschungszentrum Jülich bereits seit 2011 ein Joint-Lab für Supraleitung und Bioelektronik auf. Sieben Doktoranden wurden bereits am Forschungszentrum Jülich ausgebildet.

Dabei unterzeichnete Professor Dr. Sebastian Schmidt, Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich, in Tianjin eine Vereinbarung mit dem National Supercomputer Centre Tianjin. Dieses chinesische Supercomputing Zentrum betriebt den schnellsten chinesischen Computer Tianhe I (Milchstrasse), der Oktober 2010 den ersten Platz auf der Top 500-Liste belegte.

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12.01.2013
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