In Kürze
Helmholtz bei DFG-SPP dabei
Die Deutschen Forschungsgemeinschaft richtet zehn weitere Schwerpunktprogramme (SPP) ein, die ab 2013 ihre Arbeit aufnehmen. Zwei dieser SPP aus dem Bereich der Naturwissenschaften werden von Wissenschaftlern an Helmholtz-Zentren koordiniert.
So wird Dr. Oliver Rader vom Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie das Schwerpunktprogramm „Topological Insulators: Materials – Fundamental Properties – Devices“ koordinieren. Dabei geht es um die Weiterentwicklung und Erprobung einer neuartigen Materialklasse, die im Inneren elektrisch isolierend, an ihrer Oberfläche aber leitfähig ist.
Prof. Dr. Andreas Oschlies, vom Helmholtz-Zentrum Kiel/GEOMAR wird das Programm „Climate Engineering: Risks, Challenges, Opportunities“ koordinieren, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär die ökologischen und ethischen Chancen und Risiken einer gezielten Beeinflussung des Klimas ausloten.
In allen SPP-Programmen soll der wissenschaftliche Nachwuchs besonders gefördert werden. Die zehn SPP wurden aus insgesamt 40 eingereichten Konzepten ausgewählt. Für die zehn neuen SPP stehen in der ersten Förderperiode fast 60 Millionen Euro zur Verfügung. Die Schwerpunktprogramme der DFG arbeiten in der Regel sechs Jahre.
Weitere Informationen:
Ausführliche Informationen zu den Schwerpunktprogrammen der DFG inklusive einer Liste der geförderten Programme finden sich unter: www.dfg.de/spp


