Hermann

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Erster Atlas für Sonnen- und Windenergie

Sonne und Wind sind die wichtigsten Quellen erneuerbarer Energien, stehen aber nicht überall und andauernd zur Verfügung. Daher ist es für die Planung von Anlagen essentiell, das Potenzial des Standorts realistisch einschätzen zu können. Nun haben die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien IRENA und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den weltweit ersten Atlas für Sonnen- und Windenergie vorgestellt.

Der Atlas ist eine Datenbank, die alle bestehenden Informationen in einem einfach zu benutzenden Portal zusammenführt. Mit den Informationen können Investoren, die Nutzung von Erneuerbaren Energien an unterschiedlichen Standorten besser einschätzen. Politiker und Wissenschaftler können die umfassenden Daten als Grundlage für effektive Maßnahmen zur Förderung und Markteinführung von neuen Technologien heranziehen.

Die Initiative wird von IRENA, der internationalen Agentur für Erneuerbare Energien mit Sitz in Abu Dhabi und Bonn und der Abteilung Systemanalyse und Technikbewertung im DLR-Institut für Technische Thermodynamik koordiniert. Das DLR trägt mit Fernerkundungsdaten und der Entwicklung des Webportals für die geographischen Daten zum Aufbau des Atlasses bei.

Bereits heute arbeitet ein Netzwerk aus globalen Akteuren aus Dänemark, Spanien, USA, Deutschland und vielen anderen Ländern am Aufbau des Atlasses. Auf dem Clean Energy Ministerial (CEM) Forum Ende  April 2012 in London konnten sich die Ministerpräsidenten vieler Länder darüber informieren, wo sich Windparks und Solaranalagen besonders lohnen. In London traten weitere Länder der Initiative bei. „Wenn wir es schaffen, Förderinstrumente genauer auf die lokal verfügbare Einstrahlung oder Windverhältnisse anzupassen und die Zahl der Investitionen in erneuerbare Energien zu erhöhen, ist dies ein großer Erfolg für den globalen Atlas für Solar und Windenergie", sagt Carsten Hoyer-Klick, Projektleiter für den Atlas im DLR.

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11.01.2013
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