Aus der Forschung

Bild: André Künzelmann, UFZ
Weitere Informationen:
Mehr über die neuen Initiativen im Bereich der Energieforschung finden Sie im Internet unter: www.helmholtz.de/energiewende
Energiewende braucht Forschung
Der rasche Umbau der Energieversorgung erfordert neue Lösungen für Netze und Zwischenspeicher sowie Effizienzsteigerungen in allen Technologien. Die Energieforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft adressiert diese Aufgaben und investiert zusätzlich 135 Mio. Euro, um Forschungslücken zu schließen, Kompetenzen zu bündeln und auszubauen und die Energiewende voranzutreiben.
Insgesamt stellt die Helmholtz-Gemeinschaft im Zeitraum 2010 bis 2014 damit mindestens 1.331 Mio. Euro für die Energieforschung bereit. Die gezielte Stärkung der Energieforschung wird insbesondere durch den jährlichen Aufwuchs des Budgets ermöglicht, den die Bundesregierung den außeruniversitären Forschungsorganisationen im Pakt für Forschung und Innovation zugesichert hat.
Die zusätzlichen 135 Mio. Euro setzen sich aus folgenden Maßnahmen zusammen: Rund 63 Mio. Euro investiert die Helmholtz-Gemeinschaft in sechs Portfoliothemen zu Energiespeichersystemen und elektrochemischen Speichern, Bioökonomie, emissionsfreien Kraftwerken, Materialforschung und Geoenergie. Mit 24 Mio. Euro wird die Helmholtz-Energie-Initiative gefördert, die zukunftsfähige Energietechnologien entwickeln hilft. Jeweils 20 Mio. Euro fließen in das Helmholtz-Institut zur Erforschung von Energiespeichertechniken in Ulm und das Helmholtz-Institut für Ressourcen und Ressourceneffizienz in Freiberg. All diesen Maßnahmen ist gemeinsam, dass Universitäten und weitere Partner eingebunden sind, so dass vorher verstreute Kompetenzen zusammen kommen.
Die Energiewende erfordert aber nicht nur technische Innovationen, sondern ist auch eine gesellschaftliche Herausforderung, die in der Helmholtz-Allianz „Zukünftige Infrastrukturen der Energieversorgung - ENERGY-TRANS“ von Experten aus Sozial- und Technikwissenschaften bearbeitet wird. Denn der Umbau der Energieversorgung erfordert auch neue Infrastrukturen wie Stromtrassen, Pumpspeicherwerke oder Windparks. Die Sicht der Bürger muss daher – auch über neue Formate der Partizipation - rechtzeitig einbezogen werden. Ohne breite Akzeptanz in der Gesellschaft ist die Energiewende nicht zu meistern.


