Aus der Forschung
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Zwei Spitzencluster mit Helmholtz-Beteiligung
Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehören zu den Gewinnern der dritten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs des BMBF. Somit sind Helmholtz-Zentren an zwei von fünf Spitzenclustern beteiligt. Der Spitzencluster-Wettbewerb ist Teil der Hightech-Strategie des BMBF. Über fünf Jahre fördert das BMBF die fünf Gewinner der dritten und abschließenden Runde des Wettbewerbs mit insgesamt bis zu 200 Millionen Euro. Ziel des Wettbewerbs ist es, die leistungsfähigsten regionalen Cluster auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe zu unterstützen. Die Gewinner werden auf der Clusterkonferenz 2012 am 23.2.2012 in Berlin prämiert.
Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig - UFZ ist einer der Partner im "BioEconomy Cluster". Ziel dieses Spitzenclusters ist es, Biomasse zur Erzeugung von Werkstoffen, Chemikalien und Energieträgern zu nutzen. Durch Koppelproduktionen und kaskadenförmige Rohstoffnutzung soll Wertschöpfung nachhaltiger werden. Der Spitzencluster verbindet die für die Bioökonomie relevanten Industriebereiche wie die chemische Industrie, die Papier- und Zellstoffindustrie, die Land- und Forstwirtschaft, die Energiewirtschaft sowie den Maschinen- und Anlagenbau in Mitteldeutschland und bildet erstmals die gesamte Innovations- und Wertschöpfungskette branchenübergreifend ab.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist Teil des Spitzenclusters "Elektromobilität Süd-West". Partner aus Fahrzeug-, Energie- und Versorgungstechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien und -dienstleistungen sowie der Produktionstechnologie arbeiten in diesem Verbund an neuen Lösungen in der Elektromobilität.
Den ausgewählten Spitzenclustern wird ein außergewöhnlich hohes regionales Innovationspotential zugesprochen, dessen strategische Weiterentwicklung das BMBF und Industriepartner nun unterstützen. So sollen Schlüsseltechnologien effizient und marktnah entwickelt werden. Thematische Vorgaben gab es in dem Wettbewerb nicht: Ausgewählt wurden die Cluster, die in ihren jeweiligen Branchen die besten Strategien für die Zukunft präsentieren konnten.


