Aus der Forschung

Das GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung untersucht die chemischen, physikalischen, biologischen und geologischen Prozesse im Ozean und ihre Wechselwirkung mit dem Meeresboden und der Atmosphäre. Foto: GEOMAR
Kontakt:
GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Wischhofstr. 1-3
24148 Kiel
Tel.: +49 431 600-0
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GEOMAR wird Helmholtz-Zentrum
Zum Januar 2012 wechselte das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in die Helmholtz-Gemeinschaft und heißt seitdem GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Das GEOMAR bringt seine Expertise im Bereich der Ozean- und Tiefseeforschung und einzigartige Tiefseetechnologien in die Helmholtz-Gemeinschaft ein.
Auch wenn sich die Grundausrichtung der Forschung am GEOMAR zunächst nicht ändern wird, war die Umsetzung in die Helmholtz-Gemeinschaft mit erheblichen Veränderungen verbunden. So erforderte der neue Institutsname und Logo einen komplett neuen Außenauftritt, Leitungs- und Kontrollgremien waren neu zu bestellen und auch in der Administration gab es Veränderungen. „Die Mitarbeiter haben enorme Zusatzanstrengungen auf sich genommen, damit der Wechsel möglichst reibungslos über die Bühne gehen konnte“, so Professor Peter Herzig, Direktor des GEOMAR.
Die Integration in die Helmholtz-Gemeinschaft bringt aber auch neue Chancen. „Mittlerweile haben wir die Grundzüge eines Antrags im Rahmen der Programmorientierten Förderung ab 2014 festgelegt. Dies ist für die Basisfinanzierung des GEOMAR von elementarer Bedeutung“, so Herzig. Daneben habe man schon erfolgreich Projekte mit Helmholtz Förderung eingeworben, zum Beispiel eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe, eine deutsch-russische Nachwuchsforschergruppe und eine W3-Professur zur Exzellenzsicherung.
Gleichzeitig wird das GEOMAR weiter eng mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel kooperieren, zum Beispiel im DFG-Sonderforschungsbereich „Klima-Biogeochemische Wechselwirkungen im tropischen Ozean“ oder im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“. Langfristig wollen die Meeresforscher mit der geplanten „Kiel Academy of Interdisciplinary Marine Sciences“ (KAIMS) ein noch größeres Meeresforschungsnetzwerk etablieren.


