Hermann

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Erdbeben 2011

Weltweit gab es 2011 mindestens 133 Erdbeben, bei denen Menschen starben, verletzt oder obdachlos wurden oder bei denen hohe Sachschäden entstanden. Am häufigsten – nämlich 27-mal – bebte die Erde in Japan. 20-mal war China, 18-mal die Türkei betroffen. Einschließlich der Nachbeben um Christchurch gab es in Neuseeland 17 Beben. Erdbeben und ihre Folgen – wie Tsunamis, Hangrutschungen und Bodensetzungen – haben im vergangenen Jahr einen Schaden von 365 Milliarden US-Dollar verursacht. 2011 war damit das Jahr mit den bislang schwersten wirtschaftlichen Verlusten nach Beben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse  vom Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) am KIT. Demnach starben 20.500 Menschen, gut eine Million wurden obdachlos. Am härtesten haben die Katastrophen Japan und Neuseeland getroffen. Zum Vergleich: Bei dem verheerenden Beben auf Haiti starben im Vorjahr etwa 137.000 Menschen, zwischen einer und zwei Millionen Menschen wurden obdachlos.

Vollständiger Bericht in englischer Sprache: 

www.helmholtz.de/kit-erdbeben-pdf-en

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