Aus der Forschung

Im Rahmen des EU-Projekts ‚Gardening with a Cognitive System‘ entwickeln Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich ein System mit „künstlicher Intelligenz“. Der Roboter soll lernen, aus visuellen Daten den Status einer Pflanze zu erkennen und optimale Behandlungen (gießen, düngen, Lichtmenge/Temperatur einstellen) auszuwählen. Bild: Forschungszentrum Jülich
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Institut für Pflanzenwissenschaften am Forschungszentrum Jülich
Brasilien baut Labor in Jülich auf
Die brasilianische Forschungsanstalt Embrapa wird ein Forschungslabor am Institut für Pflanzenwissenschaften unter dem Dach des Helmholtz-Forschungszentrums in Jülich aufbauen. Beide Forschungseinrichtungen unterzeichneten Ende 2011 ein entsprechendes Abkommen. Die Kooperation betrifft vor allem die Forschung im Bereich der Bioökonomie und der Pflanzenphänotypisierung. Ab Frühsommer werden einige brasilianische Wissenschaftler in Jülich forschen. Die Laufzeit des Projekts beträgt zunächst fünf Jahre. Brasilien verfügt mit der Embrapa und seinen 8300 Mitarbeitern über große Expertise in der Agrarforschung und ist eine der aufstrebenden Nationen in einer zukünftigen Bioökonomie. Der Aufbau eines eigenen Labors von Embrapa in Deutschland geht auf eine Vereinbarung zwischen BMBF, BMELV und Embrapa zurück, und unterstützt die internationale Entwicklung des Portfoliothemas „Nachhaltige Bioökonomie“ in der Helmholtz-Gemeinschaft.


