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Schnelle Änderungen des Erdmagnetfeldes

Eine deutsch-französische Gruppe von Geophysikern hat herausgefunden, dass schnelle Änderungen des Erdmagnetfeldes einen engen Zusammenhang mit Variationen der Erdanziehungskraft aufweisen. Dazu nutzten sie Magnetfeld-Messdaten des Satelliten CHAMP vom Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ und hochpräzise Messwerte des Erdschwerefeldes. Diese stammen von der GRACE-Mission, an der das GFZ ebenfalls federführend beteiligt ist. Das Untersuchungsgebiet lag zwischen dem Atlantik und dem Indischen Ozean. „Das Hauptproblem war die Trennung der einzelnen Anteile der Schweredaten aus dem Gesamtsignal“, erläutert Dr. Vincent Lesur vom GFZ, der an der Studie mitgewirkt hat.

Strömungen von elektrisch geladenem, flüssigem Eisen im äußeren Erdkern erzeugen das Hauptfeld des Erdmagnetfeldes. Das Magnetfeld schützt uns vor der kosmischen Strahlung. Zum Verständnis dieses Schutzschildes ist es daher wichtig, die Vorgänge im äußeren Erdkern zu kennen. Ein Schlüssel dazu sind Messungen des Erdmagnetfeldes selbst. Einen zweiten, unabhängigen Zugang kann die Messung winziger Änderungen in der Erdanziehungskraft darstellen, die dadurch entstehen, dass mit dem Strömungsfluss im Erdkern Massenverlagerungen einhergehen.

Weitere Informationen:

Zur Presseinformation des GFZ

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