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Rauchen beeinflusst Stammzellen

Ein Team des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) konnte erstmals nachweisen, dass Rauchen die Entwicklung von allergierelevanten Stammzellen im Blut beeinflusst. Stammzellen sind nicht spezialisierte Zellen, die sich unbegrenzt vermehren und in die verschiedenen Zell- und Gewebetypen des menschlichen Organismus entwickeln können. Zwischen den Stammzellen und den reifen Zellen stehen verschiedene Vorläuferzellen, von denen bestimmte Typen auch die Allergieausbildung fördern.

Eine Studie an 60 Kindern zeigte nun, dass Kinder mit Hauterkrankungen erhöhte Mengen dieser Vorläuferzellen in ihrem Blut haben und dass bereits erkrankte Kinder besonders sensibel auf Umwelteinflüsse reagieren: Nachwuchs aus Familien mit hoher Belastung an flüchtigen organischen Verbindungen in der Wohnung, wie sie beim Rauchen freigesetzt werden, hatten deutlich mehr allergierelevante Vorläuferzellen im Blut.

Daraus lässt sich schließen, dass Faktoren in der Umwelt und im Lebensstil darüber entscheiden, ob eine genetische Anlage zur Ausprägung gelangt oder nicht.

Weitere Informationen:

Zur Presseinformation des UFZ

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