Preise
Preise für HZDR-Forscher
Mit dem HZDR-Forschungspreis wurden Prof. Dr. Peter Brust, Dr. Winnie Deuther-Conrad, Dr. Steffen Fischer und Dr. Achim Hiller vom Institut für Radiopharmazie des HZDR ausgezeichnet. Sie hatten den Radiotracer [Fluor-18]Flubatine zur schnelleren Früherkennung von Alzheimer-Demenz entwickelt.
Der Technologiepreis wird an Dr. Sven Eckert und Klaus Timmel vom Institut für Fluiddynamik verliehen. Sie haben erstmals Strömungsmessungen durchgeführt, um den Einsatz magnetischer Bremsen zu untersuchen. Diese werden beim industriellen Stahlguss verwendet, um die Qualität der Produkte zu steigern. Anders als erwartet wird die flüssige Metallströmung aber nicht beruhigt, sondern aufgewühlt. Die Ergebnisse helfen, die Wirkung der Magnetfelder gründlicher zu verstehen, und tragen deshalb dazu bei, ihre Anwendung in der industriellen Praxis zu optimieren.
HZDR-Doktorandenpreis: Dr. Norbert Martin wird für seine Doktorarbeit, die am Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung sowie am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden entstanden ist, mit dem Doktorandenpreis ausgezeichnet. Er entwickelte ein neuartiges Verfahren zur Herstellung und Charakterisierung von magnetischen Schichten und Elementen für Anwendungen im Bereich der magnetischen Speichertechnologie. Außerdem erhalten Dr. Anne Heller (Institut für Ressourcenökologie) und Dr. Christophe Vallée (Institut für Fluiddynamik) Anerkennungspreise für ihre Dissertationen.
Der HZDR-Wissenschaftskommunikations-Preis geht an Dr. Sören Kliem, Dr. Frank Schäfer, Lars Holt und Polina Tusheva vom Institut für Ressourcenökologie. Sie arbeiten auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheitstechnik und werden für ihre wirksame Öffentlichkeitsarbeit nach dem Reaktorunfall in Fukushima ausgezeichnet. Damals waren sie als wichtige Ansprechpartner für zahlreiche Medien gefragt.


