Aus der Forschung

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bei Ihrem Besuch in Kiel, hier mit Dr. Peter M. Herzig, Direktor des GEOMAR. Bild: GEOMAR/Fred Dott
Neues Forschungsschiff POSEIDON
Das 36 Jahre alte Forschungsschiff POSEIDON wird durch einen Neubau ersetzt. Dies gab Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Besuch des GEOMAR | Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel bekannt, bei dem sie sich über zukünftige Herausforderungen der Meeresforschung informieren ließ.
Der Besuch begann mit einer Ausfahrt auf dem Kieler Forschungsschiff ALKOR. Anschließend besuchten Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Peter Harry Carstensen in Begleitung von Wissenschaftsminister Jost de Jager Einrichtungen des GEOMAR am Ostufer der Kieler Förde, wo junge Wissenschaftler marine Gashydrate als mögliche Energiequelle präsentierten und Methoden der Klimaforschung erläuterten. Abschließend stand im Technik- und Logistikzentrum des GEOMAR eine Vorführung mit dem Tiefseeroboter ROV KIEL 6000 auf dem Programm.
Die Kanzlerin betonte: „Mit der Übernahme in den Helmholtz-Bereich hat sich der Bund sehr klar zu der Zukunft von GEOMAR und auch der Ozeanforschung insgesamt bekannt. Das schließt auch ein, dass die Empfehlungen des Wissenschaftsrats sukzessive und Schritt für Schritt umgesetzt werden. Dazu gehört als einer der ersten Schritte, dass das Forschungsschiff POSEIDON durch einen Neubau ersetzt werden wird. Mit den Vorarbeiten dafür wird in diesem Jahr begonnen werden.“
Die jetzige, 1976 in Dienst gestellte POSEIDON befindet sich derzeit im Mittelmeer auf ihrer 428. Expedition. Die neue, dann dritte POSEIDON wird wieder ihren Heimathafen in Kiel haben. Mit der Indienststellung wird frühestens 2015 gerechnet. Die Baukosten werden auf etwa 80 Mio. Euro geschätzt.


