Hermann

Aus der Forschung

Aufbau einer hydrometeorologischen Station am Abramov-Gletscher, Kirgisistan. Bild: GFZ

Aufbau einer hydrometeorologischen Station am Abramov-Gletscher, Kirgisistan. Bild: GFZ

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/gfz-wassermonitoring-kirgisien

 
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GFZ-Forscher bauen Wassermonitoring in Kirgisistan auf

In Zentralasien ist Wasser oft knapp. Umso wichtiger ist es daher, systematisch Daten zum Bestand und zur Nutzung des Wassers zu erheben, um Engpässe voraus zu sehen und Lösungen für ein Wassermanagement der Zukunft zu entwickeln. Insbesondere in abgelegenen Hochgebirgsregionen, die als Quellgebiete des Wassers von besonderer Bedeutung sind, ist der Betrieb von hydrometeorologischen Stationen jedoch extrem aufwändig. Deshalb haben Forscher des Helmholtz-Zentrums Potsdam (GFZ) Mess-Stationen entwickelt, die durch Fernwartung betrieben werden können.

Gemeinsam mit Wissenschaftlern des Zentralasiatischen Instituts für Angewandte Geowissenschaften CAIAG in Kirgisistan haben sie nun ein Netzwerk aus Monitoring-Stationen aufgebaut, um in  Hochgebirgsregionen, zum Beispiel am Abramov-Gletscher im Alai-Gebirge, Wetterdaten zu erfassen. Das Messnetz ist Teil der Forschungsarbeiten der „Wasserinitiative Zentralasien“, die 2008 vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland ins Leben gerufen wurde.

Das vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland geförderte Projekt „Wasser in Zentralasien“ (CAWa) wird die Daten unter Federführung des GFZ wissenschaftlich auswerten und den zentralasiatischen Staaten zur Verfügung stellen. Die zeitlich hoch aufgelösten und nahezu in Echtzeit per Satellit übermittelten Daten der neuen High-Tech-Stationen können sowohl für die Wettervorhersage eingesetzt, als auch für wissenschaftliche Fragestellungen wie etwa die Abschätzung der Folgen des Klimawandels oder die Überwachung von Hochgebirgsgletschern angewendet werden. In der nächsten Phase soll das Netz auf andere Staaten in Zentralasien ausgedehnt werden, denn das Wasserproblem lässt sich nur grenzüberschreitend lösen.

arö

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11.01.2013
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