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EU-Exzellenz-Förderung für IPP-Wissenschaftler:
Mit 1,45 Mio. Euro wird der Europäische Forschungsrat (ERC) fünf Jahre lang die Forschungsarbeiten zur Plasmaturbulenz unterstützen, die Prof. Dr. Frank Jenko vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching mit Hilfe von Supercomputern plant. Er ist Gewinner eines „Starting Grants“, mit denen der ERC exzellente junge Wissenschaftler fördert. Um Plasmaturbulenzen zu ergründen, wird das Team um Frank Jenko Supercomputer der Peta- bis Exascale-Klasse einsetzen. Dazu sind neue Rechenprogramme zu entwickeln und für die schnellsten Computer einzurichten, die in den nächsten Jahren verfügbar sein werden. Sie werden Trillionen von Rechenoperationen pro Sekunde abarbeiten können. Mit ihrer Hilfe soll die Turbulenz im Plasma numerisch simuliert werden – eine Aufgabe, die Plasmaphysik, Astrophysik und Angewandte Mathematik miteinander verbindet. Für die Fusionsforscher des IPP, die ein Kraftwerk nach dem Vorbild der Sonne entwickeln, ist die Wirbelbildung in ihrem Brennstoff – einem Wasserstoffplasma – ein zentrales Forschungsthema, da von ihr die Größe und damit der Strompreis eines künftigen Fusionskraftwerks abhängen. Als Wissenschaftler aus einem der Helmholtz-Gemeinschaft assoziierten Institut erhält Frank Jenko weitere 250.000 Euro, mit denen die Helmholtz-Gemeinschaft erfolgreiche Antragsteller aus ihren Einrichtungen zusätzlich unterstützt.


