Personalia
Neue Helmholtz-Nachwuchsgruppen ausgewählt:
Die Helmholtz-Gemeinschaft hat in einem strengen Auswahlverfahren 19 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bestätigt, die nun an Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft ihre eigene Forschungsgruppe aufbauen können. Mit einem Jahresbudget von mindestens 250.000 Euro über fünf Jahre und der Option auf eine unbefristete Anstellung sind diese Stellen der ideale Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere. Mit dem Angebot, eine Nachwuchsgruppe zu leiten, hat die Helmholtz-Gemeinschaft u.a. acht Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leiter ausländischer Herkunft gewonnen und vier Deutsche aus dem Ausland zur Rückkehr bewegt, die aus renommierten Forschungseinrichtungen wie dem Massachusetts Institute of Technology, dem Lawrence Berkeley National Laboratory oder der Harvard University kommen.
Insgesamt hatten sich 226 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland bei den Helmholtz-Zentren beworben, etwa ein Drittel der Bewerbungen wurde von Frauen eingereicht. In der Endrunde des mehrstufigen Verfahrens konnten zehn Frauen und neun Männer die international und interdisziplinär besetzte Jury von ihrem Forschungsvorhaben sowie ihrer Eignung zur Leitung einer Nachwuchsgruppe überzeugen, so dass erstmalig seit Beginn des Programms der Frauenanteil über 50 Prozent beträgt. „Die große Zahl an hochkarätigen Bewerbungen zeigt, dass diese Nachwuchsgruppenleiterpositionen auch im internationalen Umfeld sehr attraktiv sind. Dadurch gewinnen wir weltweit herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“, sagt Mlynek.
Folgende Nachwuchsgruppenleiterinnen und Nachwuchsgruppenleiter wurden ausgewählt:
Dr. Evgeny V. Alekseev zum Thema „ Actinide Solid State Chemistry - A Direct Link from Fundamental Science to the Safe Management of High-Level Nuclear Waste” am Forschungszentrum Jülich
Dr. Almudena Arcones zum Thema “Core-collapse supernovae: nuclei and matter at the extremes” an der GSI
Dr. Malgorzata Borowiak zum Thema “Pluripotent stem cell technology in regenerative medicine” am MDC
Dr. Guoqing Chang zum Thema “Towards Laboratory-Based Ultrafast Bright EUV and X-ray Sources: High-Power Fiber Laser Frequency combs and Cavity Enhanced Ultrafast Optics” am DESY
Dr. Andreas Fischer zum Thema “Vascular Signalling and Tissue Homeostasis” am DKFZ
Dr. Hauke Flores zum Thema „Iceflux - Ice-ecosystem carbon flux in polar oceans” am AWI
Dr. Tetyana Galatyuk zum Thema “VIP-QM - Exploring Quark Matter with Virtual Photons an der GSI/Lawrence Berkeley National Laboratory
Dr. Anne Hilgendorff zum Thema „Molecular Mechanisms of Bronchopulmonary Dyslplasia” am Helmholtz Zentrum München
Dr. Hugues Lantuit zum Thema “Coastal Permafrost erosion, organic carbon and nutrient release to the Arctic nearshore zone – COPER” am AWI
Dr. Christa A. Marandino zum Thema “TRASE-EC. Trace gas Air-sea exchange using eddy correlation” am IFM-GEOMAR (ab 2012 das künftige GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel)
Dr. Matthias Mauder zum Thema “Capturing all relevant scales of biosphere-atmosphere exchange - the enigmatic energy balance closure problem” am KIT
Dr. Martina Müller zum Thema “Oxide Spintronics Laboratory” am Forschungszentrum Jülich
Dr.-Ing. Christian Ott zum Thema „Dynamische Regelung Humanoider Laufmaschinen“ am DLR
Dr. Yvonne Peters zum Thema “Approaching the Fundaments of Physics using Top Quarks at LHC” am DESY
Dr. Hannah Petersen zum Thema “Dynamical Description of Heavy Ion Reactions at FAIR” an der GSI
Dr. Dörte Rother zum Thema “Modular Synthetic Enzyme Cascades” am Forschungszentrum Jülich
Dr. Torsten Sachs zum Thema “Trace Gas Exchange in the Earth - Atmosphere System on Multiple Scales (TEAM)” am GFZ
Dr. Frank Weber zum Thema “Competing Phases in Superconducting Materials” am KIT
Dr. Ilka Weikusat zum Thema „The effect of deformation mechanisms for ice sheet dynamics” am AWI


