Aus der Forschung

Auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) beteiligt sich mit seiner Expertise in der Krebsforschung an den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Das Zentrum betreibt auch erfolgreich einen Informationsdienst, wo Bürger über eine Hotline Fragen zum Thema Krebserkrankungen stellen können. Bild: KID
Helmholtz - Partner der Deutschen Gesundheitszentren
Bundesministerin Annette Schavan hat den Startschuss für vier neue Zentren der Gesundheitsforschung gegeben. Dies sind die Deutschen Zentren für Herz-Kreislauf-, Lungen- und Infektionsforschung sowie das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung. Auf Empfehlung der Gutachtergremien werden neben zahlreichen universitären und außeruniversitären Partnern fünf Helmholtz-Zentren beteiligt sein.
„Dass Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft in Zukunft in sämtlichen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung eine wesentliche Rolle spielen werden, zeigt die hohe Relevanz unserer Gesundheitsforschung“, sagt Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. „Wir wollen durch eine enge Zusammenarbeit mit außeruniversitären und universitären Partnern die Leistungsfähigkeit der translationalen Medizin verbessern und dadurch die internationale Position der deutschen Gesundheitsforschung qualitativ auf eine neue Basis stellen", so Mlynek weiter.
27 Standorte mit über 100 Hochschulen, Universitätskliniken und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bilden die vier neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Aus der Helmholtz-Gemeinschaft sind das Deutsche Krebsforschungszentrum, das Helmholtz Zentrum München, das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin-Buch beteiligt. Bereits im Jahr 2009 wurden das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (mit Beteiligung des Helmholtz Zentrum München) gegründet. Für die Errichtung und Etablierung der vier neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung stellt der Bund in den Jahren 2011 bis 2015 rund 300 Mio. Euro zur Verfügung.


