Personalia
Neu im Senat der Helmholtz-Gemeinschaft
Zwei Spitzenforscherinnen wurden jetzt neu in den Senat der Helmholtz-Gemeinschaft berufen: Die Medizinerin Prof. Dr. Babette Simon, Präsidentin der Universität Oldenburg, für den Forschungsbereich Gesundheit und die Teilchenphysikerin Prof. Dr. Vera Lüth von der Stanford University, USA, für den Forschungsbereich Struktur der Materie. Vera Lüth war schon von Januar 2008 bis Ende 2010 Mitglied der Senatskommission war für den Forschungsbereich Struktur der Materie. Sie promovierte 1974 in Teilchenphysik in Heidelberg, arbeitete am CERN in Genf und am SLAC in Stanford, USA, wo sie nun Professor Emeritus ist. Simon studierte Humanmedizin in Freiburg und Basel und promovierte an der Universität Freiburg. Nach Forschungsaufenthalten an der Harvard Medical School/Massachusetts General Hospital in Boston (USA) setzte sie 1990 ihre Karriere am Universitätsklinikum der Universität Marburg fort, wo sie sich 1998 habilitierte. Seit 2006 war Simon Vizepräsidentin der Universität Marburg und wurde in die Wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrats sowie in den Gesundheitsforschungsrat des BMBF berufen.
Der extern besetzte Senat, dem Vertreter und Vertreterinnen von Bund und Ländern sowie aus Wissenschaft, Wirtschaft und anderen Forschungsorganisationen angehören, ist neben der Mitgliederversammlung ein zentrales Gremium der Helmholtz-Gemeinschaft. Der Senat berät alle wichtigen Entscheidungen der Helmholtz-Gemeinschaft und beschließt insbesondere die Empfehlungen zur Finanzierung der Forschungsbereiche im Rahmen der programmorientierten Förderung.


