Personalia
Zwei Humboldt-Professuren für Helmholtz-Forscher:
Prof. Dr. David DiVincenzo (Forschungszentrum Jülich) und Prof. Dr. Brian Foster (DESY) erhalten jeweils eine Humboldt-Professur, die mit 3,5 Millionen Euro dotiert ist und damit zu den höchstdotierten internationalen Preisen für Forschung in Deutschland zählt.
DiVincenzo wird im Rahmen der Jülich Aachen Research Alliance (JARA) Leiter des Peter-Grünberg-Instituts - Theoretische Nanoelektronik (PGI-2) am Forschungszentrum Jülich und zugleich Leiter des neu zu gründenden Instituts "Theoretical Quantum Information" der RWTH Aachen. DiVincenzo hat sich als einer der ersten Physiker mit der Quanten-Information beschäftigt und gilt als Koryphäe der Quanteninformationsverarbeitung. Insbesondere hat er Kriterien für den Quantencomputer entwickelt, die als "DiVincenzo criteria" bekannt sind. Seine Arbeiten haben darüber hinaus Bedeutung in den Materialwissenschaften und der Festkörperphysik.
Foster leitete bisher die Teilchenphysik-Sparte an der Universität Oxford und wird bei DESY und an der Universität Hamburg forschen. Dabei soll er die unter DESY-Federführung entwickelte supraleitende TESLA-Beschleunigertechnologie bis zu höchsten Beschleunigungsfeldern voranbringen. Außerdem wird Foster die Entwicklung von neuartigen Beschleunigertechnologien forcieren und beispielsweise Plasmabeschleunigungstechniken auf ihre Eignung für die Teilchenphysik testen.


