Hermann

In Kürze

 

Neuer Helmholtz-Podcast

Typisch für Alzheimer-Erkrankungen sind verklumpte Ablagerungen des Tau-Proteins in Nervenzellen....

DZNE in Magdeburg erweitert

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Magdeburg erhält ein...

Zwölf Virtuelle Institute neu gefördert

Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert zwölf neue Helmholtz Virtuelle Institute. Darin arbeiten...

Magnetfeldrekord am HZDR

HZDR-Forscher haben im Hochfeld- Magnetlabor Dresden ein Magnetfeld von 91,4 Tesla zerstörungsfrei...

Forschungsschiff Polarstern startet ins Nordpolarmeer

Seit Mitte Juni ist das Forschungsschiff Polarstern vom Alfred-Wegener-Institut zu seiner 26....

Beschleunigertechnologie der Zukunft

In einem erfolgreichen Testexperiment am GSI Helmholtzzentrum ist es Wissenschaftlern der TU...

Personalia

 
Johann Dietrich Woerner WEB

DLR-Vorstand Prof. Wörner für zweite Amtszeit berufen: Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner ist im Juni vom Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und...

Hansjoerg Dittus WEB

Prof. Dittus neuer DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie: Prof. Dr. Hansjörg Dittus ist durch den Berufungsausschuss des DLR als neuer DLR-Vorstand für...

Dr. Alexander Kurz ist neuer Fraunhofer-Vorstand für Personal und Recht

Vorstandsmitglied des KIT verabschiedet: Dr. Alexander Kurz, bis Mai 2011 Vizepräsident des Karlsruher Instituts für Technologie ist seit...

Preise

 

ILGAR-Verfahren vom HZB ist German High Tech Champion 2011:

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien udn Energie (HZB) gehören zu den vier...

Visolas gewinnt CyberOne-Preis:

Eine unabhängige Fachjury hat die Ausgründung von Forschern des Karlsruher Instituts für...

Ausschreibungen

 

Alfred-Müller-Preis für die Erforschung von Hirntumoren ausgeschrieben:

Das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst...

Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft 2012 ausgeschrieben:

Die Klaus Tschira Stiftung sucht auch in diesem Jahr wieder junge Wissenschaftler, die anschaulich...

Aus der Forschung

Eine Allianz für die Wasserforschung

Gewässerforscher des UFZ installieren eine Sonde in der Rappbodetalsperre. Sie suchen die Ursache für den seit Jahren steigenden Gehalt an gelöstem organischen Kohlenstoff im Wasser. Bild: André...Gewässerforscher des UFZ installieren eine Sonde in der Rappbodetalsperre. Sie suchen die Ursache für den seit Jahren steigenden Gehalt an gelöstem organischen Kohlenstoff im Wasser. Bild: André Künzelmann /UFZHochwasser, Wasserverunreinigungen und Wasserknappheit sind globale Probleme, die sich durch Klimawandel, zunehmende Industrialisierung und eine wachsende Weltbevölkerung immer mehr verschärfen. Um die Verfügbarkeit der Ressource Wasser nachhaltig zu sichern, ist eine verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen der Wasserforschung erforderlich. Aus diesem Grund hat das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ die „Water Science Alliance“ ins Leben...weiter lesen

Die Eintrittskarte in eine fremde Welt

Elektronenmikroskopische Aufnahme von EHEC (kurz für: Enterohämorrhagische Escherichia coli). Bild: Manfred Rohde/HZI Seit dem EHEC-Ausbruch in Norddeutschland konnte man vieles über den Erreger erfahren: Dass er eine gefährliche Variante unseres Darmbakteriums Escherichia coli ist; dass er ein Zellgift absondert und neben blutigem Durchfall lebensbedrohliches Nierenversagen auslösen kann. Nun ist bekannt, wie EHEC aussieht – dank der beeindruckenden Fotos von...weiter lesen

Fossile Eidechse als Urahn der Doppelschleichen enttarnt

Computertomographische Darstellung des Skeletts der Messel-Eidechse Cryptolacerta hassiaca. Bild: MfN/Helmholtz-Zentrum BerlinDer evolutionäre Ursprung der Schlangen gehört zu den großen Rätseln der Evolutionsbiologie. Während genetische Untersuchungen die Verwandtschaft mit Leguanen und Waranen nahelegen, deutet die Anatomie der Schlangen eher auf einen gemeinsamen Ursprung mit anderen Reptilien von schlangenähnlicher Körperform hin. Heiße Kandidaten sind insbesondere...weiter lesen

Virtueller Gipfelsturm

Videostandbild: DLR/3D Reality Maps/DigitalGlobeVirtuell kann nun jeder den Gipfel des Mount Everest erklimmen. Experten um Frank Lehmann vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik haben mit optischen Satellitendaten das höchste Gebirge der Erde erstmals dreidimensional erfasst und mit einer Auflösung von 50 Zentimetern abgebildet. Die 3D-Bilder sind aus einer Kooperation des DLR-Instituts...weiter lesen

Simulation des Gehirns

In der Abbildung ist die Darstellung eines Gehirns und neuronaler Strukturen zu sehen. Bild: Defelipe Spain/HBP„Das Gehirn ist energieeffizient, kann mit unvollständigen Daten arbeiten, selbst lernen und sich selbst reparieren. Diese Fähigkeiten nachzuahmen, würde die Informationstechnologie, die Medizin und die Gesellschaft revolutionieren“, sagt Prof. Dr. Henry Markram von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne. Er leitet das ‚Human Brain Project‘,...weiter lesen

Forschungsflugzeug Polar 5 zeigt: Meereis in der Arktis wird dünner

Arktischer Wolf vor der Polar 5 in Alert, Kanada. Bild: Stefan Hendricks/AWIBei ihrer Arktisexpedition im Frühjahr untersuchten die Wissenschaftler vom AWI bei frostigen Temperaturen von bis zu -30°C  die Dicke des Meereises, die Aerosolverteilung, die Ozonkonzentration und die Genauigkeit von Satellitenmessungen. Die Dicke des Meereises konnten die Forscher ermitteln, indem sie mit der Polar 5 eine vier Meter lange...weiter lesen

Flugschau für die Wissenschaft

Schleiereule Happy im „Flugversuch“: DLR-Forscher lassen das Tier in einem Raum fliegen und fotografieren dabei dessen Flügel, um Informationen darüber zu bekommen, wie ein Vogel im Flug seine Flügel...Die beiden Schleiereulen „Happy“ und „Tesla“ helfen Wissenschaftlern mit ihren Flügen, die Bewegungen beim Flügelschlag und die Strömung um den Flügel besser zu verstehen. In einem Raum an der RWTH Aachen werden die Flügel von „Happy“ und „Tesla“ beim Flug fotografiert. Durch ein Muster, das auf Ober- und Unterflügel projiziert wird, kann die...weiter lesen

Warum wächst das Wattenmeer?

Die Trübung des Wattenmeeres durch Schwebstoffe und das klare Wasser der Nordsee sind im Satellitenbild sehr deutlich zu erkennen. Bild: HZGWattenmeere entstehen in gemäßigten Breiten überall dort, wo das Meer sanft abfallende Flächen im Rhythmus der Gezeiten überflutet und sich dadurch Sedimente ablagern. Seit 2006 untersuchen zwei Wissenschaftler vom Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung das Phänomen, dass sich...weiter lesen

Pflanzenextrakt lindert Heuschnupfen

Flimmerepithel. Bild: Helmholtz Zentrum München Dass ein Pflanzenextrakt Heuschnupfen bekämpfen kann, haben Forscher des Zentrums Allergie & Umwelt (ZAUM) des Helmholtz Zentrums München in einer klinischen Studie gezeigt. Sie konnten beweisen, dass der Pflanzenextrakt Ze 339 (Petasol butenoate complex) schneller und wirksamer zugeschwollene Nasenschleimhäute bekämpft als herkömmliche...weiter lesen

Schnelle Neutronen für die Transmutation

The nELBE neutron facility at the HZDR. Photo: Jürgen LöselWissenschaftler um Dr. Arnd Junghans erzeugen am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf schnelle Neutronen an der Neutronenquelle nELBE. Dafür schießen sie Elektronen aus dem Elektronenbeschleuniger ELBE auf flüssiges Blei. „Dabei werden 200.000 ultrakurze Neutronenpulse pro Sekunde abgegeben, eine weltweit einzigartige Leistung“, so Arnd Junghans....weiter lesen

Facebook für Gene

Gene befinden sich auf der Erbsubstanz im Zellkern, auf diesem Foto sind die Zellkerne rot angefärbt. Bild: DKFZViele Gene kommen in verschiedenen Menschen in verschiedenen Varianten vor. Um solche Varianten zu entdecken, die das Risiko für eine bestimmte Krankheit erhöhen, vergleichen Wissenschaftler die Gene von Patienten mit denen von gesunden Kontrollpersonen. Doch hängt der Effekt von bestimmten Erbgutvarianten oft davon ab, ob auch andere Gene...weiter lesen

Strategie der Salmonellen

Zellen von Salmonella typhimurium. Bild: Manfred Rohde/HZIWissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben einen bisher unbekannten Infektionsmechanismus entdeckt, den sich Salmonellen beim Eindringen in Darmzellen zunutze machen: Sie lassen sich über spezielle Fasern der Wirtszellen sozusagen durch Muskelkraft in diese hineinziehen. Bei der Infektion mit...weiter lesen

Reisterrassen im Visier

Reisterrassen in Banaue, Nord-Luzon, Philippinen. Bild: Josef Settele/UFZ Die Bedeutung künstlich bewässerter Reisterrassen für den Erhalt der Artenvielfalt ist eines der Themen des Forschungsprojekts LEGATO. Ziel der Fördermaßnahme, die vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ koordiniert und über fünf Jahre mit insgesamt 7,5 Mio. Euro gefördert wird, sind Handlungsstrategien, Technologien und Systemlösungen...weiter lesen

Weich oder starr auf Knopfdruck

Das neue Nanomaterial wechselt durch den Impuls elektrischer Signale seine Eigenschaft. Bild: HZGMaterialien mit Gedächtnis, die sich ihre ursprüngliche Form „merken“ können, sind schon in der Praxis angekommen, aber Werkstoffe, die zwischen einem weichen und einem festen Zustand auf Knopfdruck wechseln, gibt es bisher noch nicht. Jörg Weißmüller vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht hat ein solches Material gemeinsam mit Kollegen des...weiter lesen

Technologietransfer 07-08/2011

Biosensor ARSOlux®. Bild: André Künzelmann/UFZHelmholtz-Validierungsfonds startet mit den ersten Vorhaben Die ersten vier Projekte des Helmholtz-Validierungsfonds, des neuen Instruments der Helmholtz-Gemeinschaft zur Förderung des Technologietransfers, wurden im Mai 2011 ausgewählt. Die Vorhaben werden in den nächsten zwei Jahren anwendungsnahe Forschungsergebnisse im Bereich Medizinrobotik,...weiter lesen

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Praesident Prof. Mlynek

Chancengleichheit ist uns sehr wichtig. Daher fördern wir Frauen durch vielfältige Maßnahmen: vom Mentoring-Programm „In Führung gehen“ über die Helmholtz-Akademie für Führungskräfte bis hin zu neu geschaffenen W2- oder W3-Stellen für Spitzenforscherinnen, die wir aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds finanzieren können. Jetzt konnten zehn Forscherinnen das Auswahlgremium von ihrer herausragenden Qualifikation und der Relevanz ihres Forschungsvorhabens überzeugen. Der Förderumfang beträgt für W3-Stellen bis zu eine Mio. Euro über fünf Jahre für die Stelle und die Ausstattung, bei W2-Stellen bis zu 750.000 Euro. In den kommenden Jahren sind weitere Ausschreibungen vorgesehen, sodass wir den Anteil von Top-Forscherinnen in der Helmholtz-Gemeinschaft deutlich steigern werden. Damit kommen wir nicht nur unserer Verpflichtung im Rahmen des Pakts für Forschung und Innovation nach, sondern sichern vor allem auch Ideen und Talente für unsere Forschung. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen

editorial signatur mlynek de en

 

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Helmholtz-Technologietransfer

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09.01.2013
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