Aus der Forschung
Eine Allianz für die Wasserforschung
Gewässerforscher des UFZ installieren eine Sonde in der Rappbodetalsperre. Sie suchen die Ursache für den seit Jahren steigenden Gehalt an gelöstem organischen Kohlenstoff im Wasser. Bild: André Künzelmann /UFZHochwasser, Wasserverunreinigungen und Wasserknappheit sind globale Probleme, die sich durch Klimawandel, zunehmende Industrialisierung und eine wachsende Weltbevölkerung immer mehr verschärfen. Um die Verfügbarkeit der Ressource Wasser nachhaltig zu sichern, ist eine verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen der Wasserforschung erforderlich. Aus diesem Grund hat das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ die „Water Science Alliance“ ins Leben...weiter lesen
Die Eintrittskarte in eine fremde Welt
Seit dem EHEC-Ausbruch in Norddeutschland konnte man vieles über den Erreger erfahren: Dass er eine gefährliche Variante unseres Darmbakteriums Escherichia coli ist; dass er ein Zellgift absondert und neben blutigem Durchfall lebensbedrohliches Nierenversagen auslösen kann. Nun ist bekannt, wie EHEC aussieht – dank der beeindruckenden Fotos von...weiter lesen
Fossile Eidechse als Urahn der Doppelschleichen enttarnt
Der evolutionäre Ursprung der Schlangen gehört zu den großen Rätseln der Evolutionsbiologie. Während genetische Untersuchungen die Verwandtschaft mit Leguanen und Waranen nahelegen, deutet die Anatomie der Schlangen eher auf einen gemeinsamen Ursprung mit anderen Reptilien von schlangenähnlicher Körperform hin. Heiße Kandidaten sind insbesondere...weiter lesen
Virtueller Gipfelsturm
Virtuell kann nun jeder den Gipfel des Mount Everest erklimmen. Experten um Frank Lehmann vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik haben mit optischen Satellitendaten das höchste Gebirge der Erde erstmals dreidimensional erfasst und mit einer Auflösung von 50 Zentimetern abgebildet. Die 3D-Bilder sind aus einer Kooperation des DLR-Instituts...weiter lesen
Simulation des Gehirns
„Das Gehirn ist energieeffizient, kann mit unvollständigen Daten arbeiten, selbst lernen und sich selbst reparieren. Diese Fähigkeiten nachzuahmen, würde die Informationstechnologie, die Medizin und die Gesellschaft revolutionieren“, sagt Prof. Dr. Henry Markram von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne. Er leitet das ‚Human Brain Project‘,...weiter lesen
Forschungsflugzeug Polar 5 zeigt: Meereis in der Arktis wird dünner
Bei ihrer Arktisexpedition im Frühjahr untersuchten die Wissenschaftler vom AWI bei frostigen Temperaturen von bis zu -30°C die Dicke des Meereises, die Aerosolverteilung, die Ozonkonzentration und die Genauigkeit von Satellitenmessungen.
Die Dicke des Meereises konnten die Forscher ermitteln, indem sie mit der Polar 5 eine vier Meter lange...weiter lesen
Flugschau für die Wissenschaft
Die beiden Schleiereulen „Happy“ und „Tesla“ helfen Wissenschaftlern mit ihren Flügen, die Bewegungen beim Flügelschlag und die Strömung um den Flügel besser zu verstehen.
In einem Raum an der RWTH Aachen werden die Flügel von „Happy“ und „Tesla“ beim Flug fotografiert. Durch ein Muster, das auf Ober- und Unterflügel projiziert wird, kann die...weiter lesen
Warum wächst das Wattenmeer?
Wattenmeere entstehen in gemäßigten Breiten überall dort, wo das Meer sanft abfallende Flächen im Rhythmus der Gezeiten überflutet und sich dadurch Sedimente ablagern. Seit 2006 untersuchen zwei Wissenschaftler vom Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung das Phänomen, dass sich...weiter lesen
Pflanzenextrakt lindert Heuschnupfen
Dass ein Pflanzenextrakt Heuschnupfen bekämpfen kann, haben Forscher des Zentrums Allergie & Umwelt (ZAUM) des Helmholtz Zentrums München in einer klinischen Studie gezeigt. Sie konnten beweisen, dass der Pflanzenextrakt Ze 339 (Petasol butenoate complex) schneller und wirksamer zugeschwollene Nasenschleimhäute bekämpft als herkömmliche...weiter lesen
Schnelle Neutronen für die Transmutation
Wissenschaftler um Dr. Arnd Junghans erzeugen am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf schnelle Neutronen an der Neutronenquelle nELBE. Dafür schießen sie Elektronen aus dem Elektronenbeschleuniger ELBE auf flüssiges Blei. „Dabei werden 200.000 ultrakurze Neutronenpulse pro Sekunde abgegeben, eine weltweit einzigartige Leistung“, so Arnd Junghans....weiter lesen
Facebook für Gene
Viele Gene kommen in verschiedenen Menschen in verschiedenen Varianten vor. Um solche Varianten zu entdecken, die das Risiko für eine bestimmte Krankheit erhöhen, vergleichen Wissenschaftler die Gene von Patienten mit denen von gesunden Kontrollpersonen. Doch hängt der Effekt von bestimmten Erbgutvarianten oft davon ab, ob auch andere Gene...weiter lesen
Strategie der Salmonellen
Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben einen bisher unbekannten Infektionsmechanismus entdeckt, den sich Salmonellen beim Eindringen in Darmzellen zunutze machen: Sie lassen sich über spezielle Fasern der Wirtszellen sozusagen durch Muskelkraft in diese hineinziehen.
Bei der Infektion mit...weiter lesen
Reisterrassen im Visier
Die Bedeutung künstlich bewässerter Reisterrassen für den Erhalt der Artenvielfalt ist eines der Themen des Forschungsprojekts LEGATO. Ziel der Fördermaßnahme, die vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ koordiniert und über fünf Jahre mit insgesamt 7,5 Mio. Euro gefördert wird, sind Handlungsstrategien, Technologien und Systemlösungen...weiter lesen
Weich oder starr auf Knopfdruck
Materialien mit Gedächtnis, die sich ihre ursprüngliche Form „merken“ können, sind schon in der Praxis angekommen, aber Werkstoffe, die zwischen einem weichen und einem festen Zustand auf Knopfdruck wechseln, gibt es bisher noch nicht. Jörg Weißmüller vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht hat ein solches Material gemeinsam mit Kollegen des...weiter lesen
Technologietransfer 07-08/2011
Helmholtz-Validierungsfonds startet mit den ersten Vorhaben
Die ersten vier Projekte des Helmholtz-Validierungsfonds, des neuen Instruments der Helmholtz-Gemeinschaft zur Förderung des Technologietransfers, wurden im Mai 2011 ausgewählt. Die Vorhaben werden in den nächsten zwei Jahren anwendungsnahe Forschungsergebnisse im Bereich Medizinrobotik,...weiter lesen







