Hermann

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Reparaturprozess der Lunge

Die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD ist die vierthäufigste Todesursache weltweit. Bei COPD wird allmählich das Lungengewebe irreversibel zerstört, bislang gibt es keine Chance auf Heilung. Wissenschaftler um Dr. Dr. Melanie Königshoff am Comprehensive Pneumology Center des Helmholtz Zentrums München haben nun am Mausmodell herausgefunden, dass bei COPD der sogenannte WNT-Signalweg gehemmt ist, mit dessen Hilfe Zellen auf äußere Signale reagieren können. Es gelang ihnen, bei Mäusen genau diesen WNT-Signalweg künstlich zu aktivieren. Dadurch wurde die die irreversible Überblähung der Lungenbläschen bei fortschreitender COPD signifikant gehemmt. "Unser Ziel ist es jetzt, den WNT-Mechanismus noch detaillierter zu verstehen, um konkrete therapeutische Ansätze entwickeln zu können", so Königshoff.

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/hmgu-copd

 

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12.01.2013
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