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Karl Heinz Beckurts-Preis 2010 verliehen:

Der Karl Heinz Beckurts-Preis ging in 2010 an das Forscherteam der Firma Osram Opto Semiconductors und das Forscherteam vom Max-Planck-Institut für Biophysik, der Universität Würzburg und der Humboldt-Universität zu Berlin. Dr. Stephan Lutgen, Dr. Adrian Avramescu und Dr. Désirée Queren von der Firma Osram Opto Semiconductors erhielten gemeinsam den Beckurts-Preis 2010 für die Entwicklung hoch effizienter, grün emittierender Laserdioden. Mit ihnen lassen sich erstmals äußerst kompakte Lasersysteme aufbauen, die für Mobiltelefone, Kameras oder Laptops revolutionäre Anwendungen versprechen. Die auch im internationalen Vergleich herausragende Entwicklung bietet ein großes Marktpotenzial, ihre Marktreife wird in Kürze erwartet. Prof. Ernst Bamberg vom Max Planck-Institut für Biophysik, Prof. Georg Nagel von der Universität Würzburg und Prof. Peter Hegemann von der Humboldt-Universität zu Berlin werden für die Entdeckung lichtgesteuerter Ionenkanäle und ihren Einsatz in der Neurobiologie geehrt. Dank ihrer Arbeiten können einzelne Nervenzellen mit Hilfe optischer Signale an- und ausgeschaltet werden. Ihre Entdeckung bietet ein enormes klinisches Potenzial für zahlreiche biomedizinische Anwendungsfelder, z. B. für die Behandlung und Heilung neurologischer Krankheiten wie Parkinson oder Epilepsie. Die Karl Heinz Beckurts-Stiftung zeichnet jedes Jahr herausragende wissenschaftlich-technische Leistungen aus, von denen wesentliche Impulse für die industrielle Innovation ausgegangen oder zu erwarten sind. Die Preise sind jeweils mit 30.000 Euro dotiert.

Die Helmholtz-Gemeinschaft und die Karl Heinz Beckurts-Stiftung vergeben zudem die Lehrerpreise 2010. In diesem Jahr wurden zwölf Lehrerinnen und Lehrer für besondere Verdienste im naturwissenschaftlichen Unterricht geehrt. Die Karl Heinz Beckurts-Stiftung wurde 1987 von der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren gegründet, um den Forscher und Manager Karl Heinz Beckurts, der 1986 einem Terroranschlag zum Opfer gefallen ist, zu ehren und das Andenken an ihn wach zu halten. Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Wirtschaft brachten gemeinsam die Mittel für eine Stiftung auf, die sich vor allem die Förderung der Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zum Ziel gesetzt hat.

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12.01.2013
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