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Brustkrebsrisiko und Lebensstil

Mehr Bewegung und der Verzicht auf eine Hormonersatztherapie während der Wechseljahre können das Risiko verringern, an Brustkrebs zu erkranken. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftlerinnen des DKFZ durch die Auswertung der MARIE-Studie, an der 6.386 weibliche Kontrollpersonen sowie 3.074 Brustkrebs-Patientinnen teilgenommen hatten. Vor allem die Hormonersatztherapie und mangelnde körperliche Aktivität steigerten demnach das Erkrankungsrisiko für Brustkrebs. Alkoholkonsum und Übergewicht zeigten einen geringeren Einfluss. So sind 19,4 Prozent der Fälle von invasivem Brustkrebs nach den Wechseljahren auf Hormonpräparate zurückzuführen, 12,8 Prozent auf den Mangel an körperlicher Aktivität. Beide Faktoren zusammengenommen sind für knapp 30 Prozent der Krebsfälle verantwortlich.

Die nicht zu beeinflussenden Faktoren wie Familiengeschichte oder der Zeitpunkt der ersten und der letzten Regelblutung bedingen zusammen 37,2 Prozent aller Fälle von bösartigem Brustkrebs nach den Wechseljahren. „Das heißt, dass zwei Faktoren, die jede Frau selbst in der Hand hat, für vergleichbar viele Fälle von Brustkrebs nach den Wechseljahren verantwortlich sind wie die nicht-beeinflussbaren Faktoren“, sagt Dr. Karen Steindorf. 

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/brustkrebsrisiko-lebensstil

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12.01.2013
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