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Computersimulation von Gedächtniszellen

Im Rahmen der transnationalen Förderinitiative „Deutschland - USA Zusammenarbeit in Computational Neuroscience“ erhält Prof. Dr. Stefan Remy vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) gemeinsam mit Kollegen der Northwestern University und Stanford University 1,5 Mio. US-Dollar, um Computersimulationen von neuronalen Verschaltungen des Hippokampus zu entwickeln. Der Hippokampus ist eine Region im Schläfenlappen des Gehirns, die besonders wichtig für Lern- und Gedächtnisleistungen ist. Wissenschaftler nehmen an, dass die Signalweitergabe der Nervenzellen und ihre funktionelle Verschaltung bei vielen Erkrankungen des Nervensystems wie der Alzheimer-Demenz, Epilepsie und Schizophrenie verändert sind. Das Projekt wird drei Jahre vom National Institutes of Health und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/dzne-gedaechtnis

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11.01.2013
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