Hermann

In Kürze

 

Neue Helmholtz-Podcasts

So wichtig wie die Luft zum Atmen ist auch das Organ, mit dem wir das tun: Die Lunge. 18.000 Mal...

Schutzschicht auf Implantaten

Bakterien, die sich auf Implantaten ansiedeln, können schwere Infektionen auslösen. KIT-Forschern...

DLR-Energiestudie

Die Stromversorgung in Deutschland kann auch ohne Kernkraft gesichert werden, zeigt eine Studie aus...

Mit Radiowellen Häuser trocknen

Die ursprünglich für die Sanierung schadstoffbelasteter Böden entwickelte Radiowellen-Technologie...

Neues Batteriematerial für Elektrofahrzeuge

Am Institut für Nanotechnologie des KIT ist ein neuer Ansatz für die Batteriearchitektur...

Pilze als Sanierungswerkzeug

Pilze könnten auch bei der Sanierung von Böden, Luft oder Gewässern gezielt eingesetzt werden. Ihre...

Der Turbo auf der DNA

Autoimmunkrankheiten wie Rheuma, Diabetes oder chronische Darmentzündungen entstehen, wenn Zellen...

Hirntumor durch einzelnen Gendefekt

Ein Fehler in einem bestimmten Gen löst den bei Kindern am häufigsten auftretenden Hirntumor aus....

Personalia

 
dlr Gerd Gruppe WEB

Gerd Gruppe neuer Vorstand für Raumfahrtmanagement: Dr. Gerd Gruppe hat sein Amt als Vorstand für das Raumfahrtmanagement im DLR angetreten. Er...

Thomas Reiter WEB

Reiter neuer Direktor für bemannte Raumfahrt der ESA: Im März 2011 wurde Thomas Reiter, Vorstand für Raumfahrtforschung und Technologie des DLR, zum...

Preise

 

Preis für Gentherapie für Kinder mit Wiskott-Aldrich Syndrom:

Die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit seltenen Erkrankungen hat ihren mit 50.000...

Sandra Hummel erhält Ernst-Friedrich-Pfeiffer-Preis:

Dr. Sandra Hummel vom Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München erhält den...

Gerd Schön erhält Fritz London Gedächtnis-Preis:

Professor Dr. Gerd Schön, Lehrstuhlinhaber des Instituts für Theoretische Festkörperphysik des...

ERC-Starting Grant für HZI-Nachwuchswissenschaftler:

Dr. Luka Cicin-Sain, Leiter der Nachwuchsforschergruppe „Immunalterung und Chronische Infektion“ am...

Ausgezeichnete Forschung zum Fettstoffwechsel der Leber:

Allan Jones, Nachwuchswissenschaftler im DKFZ, hat ein Protein entdeckt, das den Fettstoffwechsel...

Aus der Forschung

Zukunft von Fukushima

Das Radarbild von TerraSAR-X vom 12. März 2011 zeigt die Region Sendai an der Ostküste Japans nach dem Tsunami. Die blauen Flächen zeigen die Überflutung an, die magentafarbenen Gebiete zerstörte...Das Radarbild von TerraSAR-X vom 12. März 2011 zeigt die Region Sendai an der Ostküste Japans nach dem Tsunami. Die blauen Flächen zeigen die Überflutung an, die magentafarbenen Gebiete zerstörte Infrastruktur. Bild: DLRUm das Ausmaß und die Folgen des Reaktorunglücks nach dem Erdbeben und dem Tsunami in Fukushima, Japan, zu beurteilen, hat die Helmholtz-Gemeinschaft in den Tagen nach dem Erdbeben am 11. März sechs Arbeitsgruppen eingerichtet. Unter Federführung des KIT analysieren die Experten die Situation in den betroffenen Reaktorblöcken und berechnen die mögliche Ausbreitung von freigesetzten radioaktiven Partikeln. Zu ihren Aufgaben gehört auch der Vergleich der Sicherheitsvorkehrungen zwischen...weiter lesen

Langzeitfolgen radioaktiver Belastung für die Anwohner von Sperrzonen

Sperrgebiete und Kontrollzonen nach dem Tschernobyl-Unfall mit Lage des Untersuchungsgebietes Kreis Korma.Aktuell sind vor allem die Arbeiter in Fukushima durch ionisierende Strahlung gefährdet. Dennoch können sie damit rechnen, dass diese Belastung für sie ohne ernste gesundheitliche Folgen bleibt, wenn die Grenzwerte von jetzt 250 Millisievert pro Person über die Zeit wirklich eingehalten werden. Auch für die Anwohner könnten die Folgen weniger...weiter lesen

Tsunami-Frühwarnsystem an Indonesien übergeben

GITEWS-Warnzentrum in Jakarta. Bild: GITEWS Gleich nach der Naturkatastrophe vom Dezember 2004 haben mehrere Helmholtz-Zentren im Auftrag der Bundesregierung damit begonnen, ein Tsunami-Frühwarnsystem für den Indischen Ozean zu entwickeln. Denn weil der Tsunami damals die Menschen völlig unvorbereitet getroffen hatte,  kamen insgesamt etwa eine Viertel Million Menschen um, davon...weiter lesen

100 Jahre Supraleitung

Prototyp: Spule für einen künftigen Generator an einem mit Flüssigstickstoff gefüllten Kühlbecken. Foto: SiemensVor 100 Jahren entdeckte der niederländische Physiker Heike Kamerlingh Onnes, dass der elektrische Widerstand von Quecksilber sprunghaft auf Null sinkt, wenn das Metall mit flüssigem Helium auf unter 4,2 Grad Kelvin abgekühlt wird. Schon damals vermutete man, dass dies mit quantenmechanischen Eigenschaften der Materie zusammenhängen müsse, die...weiter lesen

Top-Story 2010 war der „Goldene Schnitt“ aus dem HZB

Der spiraligen Form der Nautilus-Muschel, hier im Querschnitt, liegen die Proportionen des Goldenen Schnitts zu Grunde. Foto: iStock/Phil Cardamone Mit 130.000 Aufrufen war die HZB-Presseinformation über den „Goldenen Schnitt in der Quantenwelt“ die absolute Top-Story in Eurekalert, dem amerikanischen Wissenschaftsinformationsdienst. Dabei haben HZB-Forscher um Prof. Dr. Alan Tennant mit britischen Kollegen erstmals in einem magnetischen Kristall verborgene Symmetrieeigenschaften entdeckt,...weiter lesen

Biokraftstoffe: Die zweite Generation

Die Montage der 2. Baustufe des Pilotverfahrens bioliq wird mit Hochdruck vorangetrieben. Im Tanklager wurden die letzten Behälter zur Versorgung des Hochdruckflugstromvergasers geliefert und auf... Die Diskussion um den neuen Treibstoff E10, dem bis zu zehn Prozent von Ethanol aus Zuckerrohr beigemischt sind, reißt nicht ab. Während Autofahrer befürchten, dass E10 dem Motor schadet, weisen Wissenschaftler darauf hin, dass Biokraftstoffe aus Monokulturen von Zuckerrohr, Getreide oder Mais noch nicht optimal sind. Im Gegenteil: Der Anbau von...weiter lesen

Helmholtz international

Mitarbeiter des Helmholtz-Büros in BrüsselAuf dieser Sonderseite berichten wir mehrfach pro Jahr über Neuigkeiten aus den Helmholtz-Büros in Brüssel, Moskau und Peking. Besonderer Fokus liegt hierbei auf Kooperationen und Partnerschaften der Helmholtz-Gemeinschaft in Russland, China und der EU sowie ausgewählten internationalen forschungspolitischen Nachrichten.weiter lesen

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Prof. Jürgen Mlynek Portrait

vor dem Hintergrund der Reaktorkatastrophe in Japan stehen auch die deutschen Atommeiler erneut auf dem Prüfstand. Die Wissenschaft wird sich dabei mit ihrer Expertise einbringen und gleichzeitig daran arbeiten, dass ein rascherer Ausstieg aus der Kernenergie möglich wird, ohne den Klimawandel noch stärker zu beschleunigen. Dabei müssen wir aber auch bedenken, dass - aus unterschiedlichsten Gründen - keine Technologie auf ungeteilte Zustimmung trifft, weder die Kernkraft, noch die fossilen Kraftwerke und auch nicht die erneuerbaren Energien.  Dies zeigt der Streit um Biodiesel, Windkraftanlagen, die Förderung der Photovoltaik  und den Ausbau der Netze. Hier müssen schwierige Entscheidungen unter Randbedingungen wie Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und gesellschaftlicher Akzeptanz getroffen werden. Die Forschung der Helmholtz-Gemeinschaft kann dazu beitragen herauszufinden, was wissenschaftlich möglich ist. Die Chancen und Risiken der einzelnen Technologieoptionen zu bewerten bleibt jedoch eine gesellschaftliche Aufgabe, an der sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen sollten. Nur so können wir einen Weg in die Zukunft beschreiten, der allgemein akzeptiert wird. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen

editorial signatur mlynek de en

 

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12.06.2013
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