Aus der Forschung
Zukunft von Fukushima
Das Radarbild von TerraSAR-X vom 12. März 2011 zeigt die Region Sendai an der Ostküste Japans nach dem Tsunami. Die blauen Flächen zeigen die Überflutung an, die magentafarbenen Gebiete zerstörte Infrastruktur. Bild: DLRUm das Ausmaß und die Folgen des Reaktorunglücks nach dem Erdbeben und dem Tsunami in Fukushima, Japan, zu beurteilen, hat die Helmholtz-Gemeinschaft in den Tagen nach dem Erdbeben am 11. März sechs Arbeitsgruppen eingerichtet. Unter Federführung des KIT analysieren die Experten die Situation in den betroffenen Reaktorblöcken und berechnen die mögliche Ausbreitung von freigesetzten radioaktiven Partikeln. Zu ihren Aufgaben gehört auch der Vergleich der Sicherheitsvorkehrungen zwischen...weiter lesen
Langzeitfolgen radioaktiver Belastung für die Anwohner von Sperrzonen
Aktuell sind vor allem die Arbeiter in Fukushima durch ionisierende Strahlung gefährdet. Dennoch können sie damit rechnen, dass diese Belastung für sie ohne ernste gesundheitliche Folgen bleibt, wenn die Grenzwerte von jetzt 250 Millisievert pro Person über die Zeit wirklich eingehalten werden. Auch für die Anwohner könnten die Folgen weniger...weiter lesen
Tsunami-Frühwarnsystem an Indonesien übergeben
Gleich nach der Naturkatastrophe vom Dezember 2004 haben mehrere Helmholtz-Zentren im Auftrag der Bundesregierung damit begonnen, ein Tsunami-Frühwarnsystem für den Indischen Ozean zu entwickeln. Denn weil der Tsunami damals die Menschen völlig unvorbereitet getroffen hatte, kamen insgesamt etwa eine Viertel Million Menschen um, davon...weiter lesen
100 Jahre Supraleitung
Vor 100 Jahren entdeckte der niederländische Physiker Heike Kamerlingh Onnes, dass der elektrische Widerstand von Quecksilber sprunghaft auf Null sinkt, wenn das Metall mit flüssigem Helium auf unter 4,2 Grad Kelvin abgekühlt wird. Schon damals vermutete man, dass dies mit quantenmechanischen Eigenschaften der Materie zusammenhängen müsse, die...weiter lesen
Top-Story 2010 war der „Goldene Schnitt“ aus dem HZB
Mit 130.000 Aufrufen war die HZB-Presseinformation über den „Goldenen Schnitt in der Quantenwelt“ die absolute Top-Story in Eurekalert, dem amerikanischen Wissenschaftsinformationsdienst. Dabei haben HZB-Forscher um Prof. Dr. Alan Tennant mit britischen Kollegen erstmals in einem magnetischen Kristall verborgene Symmetrieeigenschaften entdeckt,...weiter lesen
Biokraftstoffe: Die zweite Generation
Die Diskussion um den neuen Treibstoff E10, dem bis zu zehn Prozent von Ethanol aus Zuckerrohr beigemischt sind, reißt nicht ab. Während Autofahrer befürchten, dass E10 dem Motor schadet, weisen Wissenschaftler darauf hin, dass Biokraftstoffe aus Monokulturen von Zuckerrohr, Getreide oder Mais noch nicht optimal sind. Im Gegenteil: Der Anbau von...weiter lesen
Helmholtz international
Auf dieser Sonderseite berichten wir mehrfach pro Jahr über Neuigkeiten aus den Helmholtz-Büros in Brüssel, Moskau und Peking. Besonderer Fokus liegt hierbei auf Kooperationen und Partnerschaften der Helmholtz-Gemeinschaft in Russland, China und der EU sowie ausgewählten internationalen forschungspolitischen Nachrichten.weiter lesen






