Aus der Forschung

4. bis 5. Oktober 2010: Open-Access-Tage
Bei der Ausrichtung dieser Konferenz, die in Göttingen stattfindet, kooperieren die Helmholtz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Fraunhofer-Gesellschaft und Leibniz-Gesellschaft sowie die Universität Zürich und Universität Wien. Zu den Schwerpunktthemen gehören Open Access in Verlagen, Open Access zu Forschungsdaten, Open Access und Open Content, Retrodigitalisierung sowie Open-Access-Repositorien. Parallel findet die Open-Access-Messe statt, auf der auch die Helmholtz-Gemeinschaft mit einem Messestand vertreten ist.
www.helmholtz.de/open-access-tage-2010
Webinar Open Access:
Viele Helmholtz-Zentren unterstützen auch in diesem Jahr die internationale Open Access Week, die vom 18. bis 24. Oktober 2010 stattfindet. Unter anderem wird das Helmholtz Open Access Projekt ein „Webinar“ anbieten, das sich vor allem Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft richtet. Nähere Informationen dazu sind ab Anfang Oktober auf der Website des Projekts verfügbar.
Helmholtz treibt Open Access voran
Open-Access-Publikationen ermöglichen, über das Netz von jedem Ort der Welt kostenfrei an geprüfte Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien zu kommen. Die Teilchenphysiker waren schon 1991 mit einem eigenen Preprint-Server vorgeprescht (arXiv.org) und haben so den Boden für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen bereitet. Inzwischen stehen den Wissenschaftlern an fast allen Helmholtz-Zentren institutionelle Repositorien zur Verfügung, die Textpublikationen und andere digitale Objekte im Open Access zugänglich machen.
In den letzten Jahren haben zudem Verlage Geschäftsmodelle für eigene Open-Access-Zeitschriften entwickelt, die wissenschaftlich begutachtet werden und anschließend frei zugänglich sind. Im Sommer 2010 hat die Helmholtz-Gemeinschaft nun mit dem Wissenschaftsverlag Springer für seinen neuen Programmbereich SpringerOpen eine Open-Access-Mitgliedschaft vereinbart. Dabei übernehmen die einzelnen Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft für ihre Autoren die Gebühren, die bei einer Publikation in den Open-Access-Zeitschriften von SpringerOpen oder BioMed Central anfallen. Das Helmholtz-Open-Access-Projekt hat diesen Prozess inhaltlich und fachlich begleitet.
Die Helmholtz-Gemeinschaft gehörte 2003 zu den Erstunterzeichnern der „Berliner Erklärung". Diese Position wurde durch die Mitgliederversammlung vom 17. September 2004 ausdrücklich bestätigt: „Publikationen aus der Helmholtz-Gemeinschaft sollen künftig ohne Ausnahme kostenlos zugänglich sein, soweit nicht ausdrückliche Vereinbarungen mit Verlagen und anderen dem entgegenstehen.“
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