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Heisenberg-Stipendium für MDC-Entwicklungsbiologen:

Der Entwicklungsbiologe Dr. Salim Seyfried vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch hat von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die kommenden fünf Jahre ein Heisenberg-Stipendium erhalten. Er wird damit in Zebrafischen die Rolle der Zellen der Herzinnenhaut (Endokard) für die frühe Entwicklung des Herzens erforschen. Defekte in diesen wenig erforschten endokardialen Zellen haben nach Aussage des Forschers eine „immense Bedeutung bei angeborenen Herzfehlern“. Dr. Seyfried hat in Düsseldorf, Manchester (Großbritannien) und Tübingen Biologie studiert und seine Diplom- sowie seine Doktorarbeit an der Harvard Medical School in Boston (USA) gemacht. 1997 ging er für einige Jahre an die Universität von San Francisco, bevor er 2002 als Forschungsgruppenleiter an das MDC kam.  Das Heisenberg-Stipendium der DFG ist nach dem Physiker und Nobelpreisträger Werner Heisenberg benannt. Laut DFG ermöglicht es Wissenschaftlern, die alle Voraussetzungen für eine Langzeitprofessur erfüllen, sich auf eine wissenschaftliche Leitungsposition vorzubereiten und in dieser Zeit weiterführende Forschungsthemen zu bearbeiten. In diesem Jahr hat die DFG bisher 32 Heisenberg-Stipendien vergeben, darunter sieben in den Lebenswissenschaften.

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