Hermann

Personalia

Prof. Jörn Thiede und Prof. Gotthilf Hempel 
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Große Ehre für zwei ehemalige Direktoren des AWI:

Für ihre Verdienste um den Wissenschaftsstandort Bremerhaven hat die Stadt die Wissenschaftler Prof. em. Dr. Dr. h. c. Gotthilf Hempel, 81, und Prof. Dr. Jörn Thiede, 69, mit dem Ehrenbürgerrecht ausgezeichnet. Oberbürgermeister Jörg Schulz würdigte ihren Beitrag „zur erfolgreichen Entwicklung des Wissenschaftsstandorts Bremerhaven“, so der einstimmige Ehrenbürger-Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. Mit der höchsten Auszeichnung der Stadt Bremerhaven wurden zwei Wissenschaftler geehrt, die das AWI seit seiner Gründung 1980 entscheidend geprägt haben. Professor Hempel, zuvor Direktor des Instituts für Meereskunde an der Universität Kiel, baute das Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung von 1981 an auf. Zunächst in provisorischen Räumen im Columbus-Center, dann ab 1986 im vielgerühmten Neubau des Stararchitekten Oswald Matthias Ungers an der Columbusstraße.

Unter Leitung von Hempel wurde Anfang 1986 das Bremerhavener Institut für Meeresforschung ins AWI eingegliedert, das sich seither als Institut für Polar- und Meeresforschung international einen Namen machte. Dazu trugen nicht zuletzt der Ende 1982 in Dienst gestellte, weltweit größte Forschungseisbrecher „Polarstern“ und die Neumayer-Station in der Antarktis bei. Die Zahl der Beschäftigten beim AWI stieg in der Zeit des Gründungsdirektors auf mehr als 300. Hempels Verdienst sei es gewesen, so die Begründung der Ehrenbürgerwürde, der Seestadt nach den Krisen der Hochseefischerei und des Schiffbaus zu einem neuen Standbein verholfen zu haben.


Professor Thiede übernahm die Leitung des Instituts 1997. Auch er kam von der Universität Kiel, wo er das Geomar-Institut für Meereswissenschaften aufgebaut hatte. In seiner zehnjährigen Arbeit als Direktor trieb er die die Weiterentwicklung des AWI mit Nachdruck voran. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg auf mehr als 800. Durch die Eingliederung der Biologischen Anstalt Helgoland wuchs nicht nur das wissenschaftliche Spektrum des Alfred-Wegener-Instituts, sondern auch dessen Forschungsflotte. In den letzten Jahren seiner Amtszeit bahnte Thiede dem Bau des künftigen europäischen Forschungseisbrechers „Aurora Borealis“ den Weg.

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11.01.2013
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