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Ehrendoktor für Horst Stöcker
Die Russische Akademie der Wissenschaften (RAS) hat Prof. Dr. Dr. h.c. Horst Stöcker, Geschäftsführer des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt, für die Pionierarbeiten des GSI in der Schwerionen Forschung und seine theoretische Forschungsarbeiten auf dem Gebiet Kernphysik den Ehrendoktor verliehen.
Horst Stöcker studierte Physik, Mathematik, Chemie und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und wurde 1979 mit der Arbeit Shock waves in nuclear matter-proof by circumstantial evidence bei Walter Greiner in Frankfurt promoviert. 1979 wurde er zunächst Wissenschaftler am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung (damals Gesellschaft für Schwerionenforschung), dann 1982 bis 1985 war er Assistant Professor am National Superconducting Cyclotron Laboratory (NSCL) und am Department of Physics and Astronomy der Michigan State University, USA. 1985 nahm er einen Ruf als Professor für Theoretische Physik an die Frankfurter Universität an. 2000 wurde Horst Stöcker zum Ordinarius für Theoretische Physik und Astrophysik an der Goethe-Universität berufen. Von 2000 und 2002 sowie zwischen 2006 und 2007 war er Vize-Präsident der Universität und bis zum Jahr 2003 verantwortlich für Naturwissenschaften, IT und Medizin. Seit 2004 ist Horst Stöcker Inhaber des Lehrstuhls „Judah M. Eisenberg - Professor Laureatus of Theoretical Physics“ am Fachbereich Physik. Seit Mitte 2007 ist Horst Stöcker wissenschaftlicher Geschäftsführer des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung.


