Hermann

Aus der Forschung

Die Deutschen Gesundheitszentren bündeln Kompetenzen um Volkskrankheiten noch besser zu erforschen. Foto: Helmholtz/Annette Spicker

Die Deutschen Gesundheitszentren bündeln Kompetenzen um Volkskrankheiten noch besser zu erforschen. Foto: Helmholtz/Annette Spicker

 
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Im Zeichen der Gesundheit

Das Jahr 2011 steht ganz im Zeichen der Gesundheit – mit neuen Herausforderungen, aber auch mit vielversprechenden Chancen. Ein großes Thema ist der Aufbau der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, bei dem Helmholtz-Zentren eine wichtige Rolle spielen werden. Wir begrüßen daher die Initiative von Bundesforschungsministerin Annette Schavan zur Gründung der Deutschen Gesundheitszentren und freuen uns über die uns zugewiesene Rolle. Wir sehen dies als Chance, die Gesundheitsforschung in Deutschland noch weiter zu verstärken.

Im Mai dieses Jahres hatte das BMBF Universitäten und Forschungseinrichtungen dazu aufgerufen, sich an dem öffentlichen Wettbewerb für den Aufbau der Deutschen Gesundheitszentren in den Bereichen Infektionsforschung, Herz-Kreislauf-Forschung, translationale Krebsforschung und Lungenforschung zu beteiligen. Nun steht fest, dass vier Helmholtz-Zentren in der Endrunde stehen und zwar das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin-Buch, das Deutsche Krebsforschungszentrum sowie das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Bis zum ersten Quartal 2011 müssen die ausgewählten Partner gemeinsam einem internationalen Gutachtergremium ein Gesamtkonzept vorlegen. Bei Erfolg werden die Helmholtz-Zentren an mehreren Deutschen Gesundheitszentren maßgeblich beteiligt sein.

Bereits im Jahr 2009 gingen das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung unter Federführung des Helmholtz Zentrums München und das zur Helmholtz-Gemeinschaft gehörende Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen als nationale Gesundheitszentren an den Start. Gemeinsam mit den Partnern und den medizinischen Fakultäten können wir so die deutsche Gesundheitsforschung dynamisch weiter entwickeln und die Kompetenzen bündeln, um die rasch zunehmenden chronischen Volkskrankheiten wirksamer zu bekämpfen.

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11.01.2013
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