In Kürze
Helmholtz-Graduierten-Schule HELENA
Doktoranden in den Life-Science-Fächern können ab jetzt in München eine interdisziplinäre Ausbildung im Bereich Environmental Health erhalten: Seit dem 1. November ist die „Helmholtz Graduate School for Environmental Health“ (HELENA) offiziell eröffnet. Die Graduiertenschule wurde gemeinsam vom Helmholtz Zentrum München, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München mit Fördermitteln der Helmholtz-Gemeinschaft gegründet.
„HELENA ist weltweit die erste Graduiertenschule, deren Programm gezielt auf die großen Volkskrankheiten wie Diabetes und Lungenerkrankungen und deren Entstehung aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition ausgerichtet ist“, fasste Prof. Dr. Günther Wess, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München, die Vorteile des neuen Graduiertenprogramms zusammen. „Zusammen mit den beiden Münchner Universitäten bieten wir den Teilnehmern ein einzigartiges Forschungs- und Ausbildungsumfeld und damit bestmögliche Voraussetzungen für ihre zukünftige wissenschaftliche Karriere.“
Besonders gut organisiert ist die Betreuung im Rahmen von HELENA, wie Prof. Dr. Gerhard Wenzel, ehemaliger Dekan des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der Technischen Universität München betonte: so bleibe die Machbarkeit der geplanten Arbeiten stets im Blickfeld. Dr. Isolde von Bülow, Leiterin des Graduate Center der Ludwig-Maximilians-Universität München, lobte die Möglichkeit, durch HELENA den Blick über den Tellerrand der eigenen Forschung auf eines der sieben weiteren Themenfelder aus dem Bereich Environmental Health zu werfen. Die Helmholtz-Graduiertenschule HELENA bietet den Teilnehmern eine intensive Ausbildung in einem von acht thematischen Feldern. Management-, Führungs- und Kommunikationskompetenz werden ebenfalls gefördert.


