Aus der Forschung

Von links nach rechts: Prof. Dr. Michael Roden, Prof. Dr. Dr. Hans-Georg Joost, Prof. Dr. Martin Hrabé de Angelis, Prof. Dr. Michele Solimena, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Ulrich Häring. Foto: Ingo Kniest.
Wissenschaftliche Koordinatoren des DZD:
Prof. Dr. Dr. Hans-Ulrich Häring von der Universität Tübingen
Prof. Dr. Martin Hrabé de Angelis vom Helmholtz Zentrum München
Prof. Dr. Hans-Georg-Joost vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke
Prof. Dr. Michael Roden vom Deutschen Diabetes-Zentrum Düsseldorf
Prof. Dr. Michele Solimena vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
Homepage des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung e.V.:
Deutsches Zentrum für Diabetesforschung eröffnet
Rund acht Millionen Menschen in Deutschland leiden heute schon an Diabetes und die Zahl der Patienten steigt. Daher gehört Diabetes zu den Krankheitsbildern, zu denen Deutsche Gesundheitszentren gegründet werden sollen, um Lücken in der Forschung zu schließen und schneller Fortschritte zum Wohl des Patienten zu erreichen.
Das Deutsche Diabeteszentrum (DZD) wurde nun am 9. November durch den parlamentarischen Staatssekretär Helge Braun (BMBF) eröffnet. Beim DZD werden fünf außeruniversitäre und universitäre Partner die nationale Forschungskompetenz im Bereich Diabetes bündeln und erweitern: das Helmholtz Zentrum München, das Deutsche Diabeteszentrum Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, die Universität Tübingen sowie das Universitätsklinikum Dresden. Sitz der Geschäftsstelle ist München.
Nach dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen ist das DZD das zweite Deutsche Zentrum der Gesundheitsforschung. Vier weitere Zentren zur Bekämpfung wichtiger Volkskrankeiten auf den Gebieten Infektion, Lungenerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs werden im nächsten Jahr gegründet. „Mit diesen Zentren schaffen wir eine neue Struktur in der Gesundheitsforschung in Deutschland“, betonte Staatssekretär Helge Braun.


