Aus der Forschung

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Heinz Pampel koordiniert die Aktivitäten im Rahmen des Helmholtz Open Access Projekts. Ein Arbeitskreis steuert die Arbeit des Koordinationsbüros am Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ.
Helmholtz-Zentren verankern Open Access
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD), das 2011 Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft wird, haben in diesem Frühjahr Open-Access-Leitlinien verabschiedet. Beide Zentren bekennen sich damit zu Open Access als zukunftsweisender Strategie der Wissenschaftskommunikation. Denn der freie Zugang zu wissenschaftlichen Texten und digitalen Objekten, die im Rahmen der öffentlich geförderten Forschung entstehen, fördert die Sichtbarkeit publizierter Forschungsergebnisse und unterstützt so den Wissenstransfer in die Wirtschaft.
Die Helmholtz-Gemeinschaft gehörte 2003 zu den Erstunterzeichnern der „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“. Diese Position zu Open Access wurde 2004 durch die Mitgliederversammlung ausdrücklich bestätigt: „Publikationen aus der Helmholtz-Gemeinschaft sollen künftig ohne Ausnahme kostenlos zugänglich sein, soweit nicht ausdrückliche Vereinbarungen mit Verlagen und anderen dem entgegenstehen.“
Bis heute haben viele Helmholtz-Zentren Open Access institutionell verankert, indem sie Wissenschaftlern empfehlen, Forschungsergebnisse im Sinne des Open Access zu publizieren. Auf den institutionellen Repositorien der Helmholtz-Zentren werden bereits über 20.000 wissenschaftliche Publikationen im Volltext zugänglich gemacht. Darüber hinaus fördern die Helmholtz-Zentren die Entwicklung von Open-Access-Zeitschriften, Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler engagieren sich in Herausgeber-Gremien von Open-Access-Zeitschriften und die Bibliotheken der Zentren treiben in Kooperation mit Verlagen eine transparente Entwicklung von Open-Access-Geschäftsmodellen voran.
Federführend beteiligen sich die Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft an der Diskussion über den offenen Zugang zu Forschungsdaten. Beispielhaft sei hier das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung genannt, das in der Datenbank PANGAEA geowissenschaftliche Daten zur Nachnutzung bereitstellt. Die Open-Access-Aktivitäten der Helmholtz-Gemeinschaft werden in Kooperation mit der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen und internationalen Partnern wie z.B. EUROHORCs umgesetzt.


