Internationales
Helmholtz verstärkt Kooperation mit Russland
Der Generaldirektor der russischen Forschungsorganisation Rosatom, Sergei Kirijenko, und der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Jürgen Mlynek, unterzeichneten ein Abkommen, um die Zusammenarbeit in der physikalischen Grundlagenforschung und beim Bau von Großgeräten weiter auszubauen. Schon heute leistet Russland einen bedeutenden Beitrag zum Aufbau von Großforschungsprojekten von internationaler Bedeutung. Beispielhaft steht dafür der geplante Schwerionenbeschleuniger FAIR, der unter Federführung des Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung GSI bei Darmstadt errichtet wird, aber auch für den „European X-Ray Free Electron Laser“ XFEL beim Helmholtz-Zentrum DESY und für den Experimentalfusionsreaktor ITER in Frankreich ist die russische Beteiligung essentiell. Zu den vereinbarten Maßnahmen wird auch die Ausbildung von Fachleuten im Bereich Forschungsmanagement gehören. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat zu diesem Zweck mit der Helmholtz-Akademie für Führungskräfte ein professionelles, berufsbegleitendes Weiterbildungsprogramm entwickelt.


