Hermann

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Eberhard Jaeschke 
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Bundesverdienstkreuz für Verdienste um Teilchenbeschleuniger:

Prof. Dr. Eberhard Jaeschke wurde das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt der Bundespräsident Prof. Jaeschkes herausragende Beiträge zur Physik und Technologie von Teilchenbeschleunigern und seine Verdienste um die nationale und weltweite Forschung mit Synchrotronstrahlung. Prof. Jaeschke ist es wesentlich mit zu verdanken, dass die Anlage BESSY II an ihrem Standort im Ostteil der Hauptstadt gebaut wurde - als ein Startschuss für den neuen Wissenschaftsstandort.

Eberhard Jaeschke studierte in Princeton, USA, und Erlangen Physik und promovierte mit einer Arbeit zur Nuklearen Festkörperphysik. Nach zahlreichen wissenschaftlichen Auslandsaufenthalten u.a. in USA, Japan, Kanada und Russland war er von 1991 bis 2008 Technischer Geschäftsführer der Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung (BESSY). In den letzten Jahren seiner Tätigkeit als BESSY-Geschäftsführer setzte er sich für die Fusion der BESSY GmbH mit dem damaligen Hahn-Meitner-Institut ein. Diese wurde 2009 vollzogen und mündete in die Gründung des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie. Auch nach seinem Ausscheiden als Geschäftsführer ist er in nationalen und internationalen Gremien tätig und nach wie vor ein gefragter Berater beim Konzipieren von Strahlungsquellen der nächsten Generation.

 

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11.01.2013
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